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 TEST 

 

King of Fighters 13

Wie die Faust aufs Auge

Die Rückkehr des Aggro-Königs
Selten haut Retro so rein: Umfangreiche Spielmodi, üppiges Kämpferarsenal und herrlich eindrucksvolle Pixelkunst katapultieren "The King of Fighters 13" auf das Niveau des seinerzeit populären Spielhallen-Debüts von vor 17 Jahren. Wie gewohnt treten Terry, Ralf und die anderen 31 flüssig animierten Damen und Herren im hübsch gezeichneten Manga-Stil in die insgesamt 18 2D-Arenen und kloppen sich mit Faust, Fuß und Feuerball die Rübe weich. Kenner der Vorgängerspiele aus Neo-Geo-Zeiten werden allerdings vom hohen Spieltempo und dem knackigen Schwierigkeitsgrad überrascht sein. Gerade Genre-Neulinge sollten daher den interaktiven Anleitungs-Modus ins Auge fassen, um die teils komplizierten Spezialtechniken – meist basierend auf Halbkreis-Bewegungen und dem anschließenden Einsatz der vier Aktionstasten für leichte und starke Schläge – einzustudieren. Denn nur in den Aufwärmrunden hilft stupides Tasten-Malträtieren. Kenner dagegen verbringen ihre Trainingseinheiten mit dem Studium schwieriger Komboattacken und dem Erlernen von EX- und Drive-Cancel-Angriffen, um die im Spielverlauf immer raffinierter agierenden KI-Gegner auf die Matte zu schleudern.



Des Königs…
Einmal mit der Steuerung vertraut, liefern vier unterschiedliche Modi ordentlich Abwechslung. Neben dem klassischen "Einen nach dem anderen abfrühstücken"-Arcade-Modus, lockt der Story-Modus. Zugegeben, sonderlich gehaltvoll ist der Plot um die finsteren Pläne von Ash Crimson, sich große Mächte unter den Nagel zu reißen und Roses Vorhaben, ihn dabei zu stoppen, nicht. Die Präsentation in hübschen Comic-Bildern gefällt aber. Im Gegensatz zu den schlampig übersetzten Bildschirmtexten, in denen Schnitzer wie "Aleitungi" statt "Anleitung" für echte Tiefschläge sorgen. Sprachausgabe? Fehlanzeige. Wenig schlagkräftig zudem, dass zwischen jeder Runde zähe Ladepausen das hohe Spieltempo drücken und manch Spezialeffekt sehr grobkörnig über den Bildschirm flimmert. Dass die minimalistisch animierten Hintergründe bei Weitem nicht die Klasse der Genre-Referenz "Super Street Fighter IV" erreichen, stört in Anbetracht des bewusst gewählten Retro-Looks weniger.



…neue Prügel
Damit endet die Kritik allerdings schon. Denn sonst macht das hier so ziemlich alles richtig. Angefangen bei den zehn Missionen pro Figur über die anspruchsvollen Tastenkombinationen und die farblich anpassbaren Kämpfer bis hin zur präzisen Kollisionsabfrage passt alles wie die Faust aufs Auge. Des Weiteren motiviert Freischaltbares in Form von 104 Bildern, 21 Videos und zwei zusätzlichen Figuren. Garant für wochenlangen Langzeitspaß bleiben neben dem Versus-Modus für zwei Spieler an einer Konsole außerdem die ruckelfreien Netzwerk-Duelle via PSN. Und spätestens wenn wieder ein fieser Special-Move ein Sehnerv betörendes Effektfeuerwerk heraufbeschwört, lässt dich das hier – trotz Fehltritten – so schnell nicht mehr los!

Ausgabe:
weiter PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
weiter PS3 Test Resident Evil: Operation Raccoon City
weiter PS3 Test Street Fighter X Tekken
PS3M sagt:
Grafik _____________

Sound _____________

Steuerung __________

URTEIL 8.5/10

 

Leserwertung:
Grafik _____________ 0
Sound _____________ 0
Steuerung __________ 0

URTEIL 0.0 /10

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AUF EINEN BLICK __

EAN:

Publisher Rising Star

Entwickler SNK Playmore

Preis ab 45 Euro

Genre Beat 'em Up

Spieler 1 - 2

PSN ja

USK-Freigabe ab 12 Jahren

 

KURZ UND KNAPP __

Gelungene Rückkehr der einst wegweisenden Reihe.

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