PREVIEW
Batman Arkham City
Fledermaus oder Flughörnchen?
Hoch droben auf einem bröckelnden Vorsprung eines ehemaligen Appartementhauses lauert der dunkle Ritter. Der schwarze Umhang flattert rhythmisch im kalten Wind, während ein feuchter Nieselregen auf die sinister erleuchtete Kulisse von Gotham City niedergeht. Noch einmal umschauen, den Blick aus der Verfolgerperspektive schweifen lassen und die kleinen Details bewundern, die die Kulisse überall bereithält. Helikopter ziehen umher, lassen ihr grelles Suchscheinwerferlicht durch die Gassen und über die Dächer gleiten. Weit im Hintergrund sind Gasfackeln zu erkennen. Und ein riesiges Luftschiff, das gemächlich über Arkham-City kreist – der Anstalt für Schwerkriminelle, in welcher Batman diesmal für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Was es mit dem Helium gefüllten Himmel-Giganten auf sich hat? »Von dort wird das Geschehen am Boden mit überwacht. Mehr darf ich leider noch nicht verraten«, hält sich Sarah Wellock, Community-Managerin vom britischen Studio Rocksteady Games, zurück. Na gut, dann also direkt zum Probespiel…

Den linken Stick sachte nach links drehen, bis der Blick geradeaus zeigt, gefolgt von einem Tipper auf die A-Taste, worauf Batman in Richtung Abgrund stürzt. Noch mal die A-Taste drücken, schon spannt sich sein wallender Umhang und lässt ihn majestätisch, gleich einem Drachenflieger, durch die heruntergekommenen Straßen gleiten. Ein wahrlich erhabenes Gefühl und fantastisch, wie überraschend leichtgängig sich der 95-Kilo-Kerl selbst im Flug steuert. Anecken an Hindernissen oder tödlich in die Tiefe fallen? Ausgeschlossen. Stattdessen krallt sich Batman bei Beinahe-Kollisionen instinktiv an Dächern, Stromleitungen und weiteren Objekten fest. Auch Stürze federt er elegant ab. Und verliert die Fledermaus im Flug an Geschwindigkeit, dann einfach wie ein Raubvogel einen Sturzflug hinlegen und kurz vor dem Aufprall ruckartig hochziehen. Oder mittels RB-Schultertaste mit dem Enterhaken an einem Gebäude festmachen, A-Taste zum schnellen Heranziehen drücken und dann den Enterhaken lösen. Schon gleitest du weiter über das Gebiet der Park Row hinweg. Das kriminelle Pack in den Straßen kriegt den Leise-Flieger dabei in der Regel gar nicht mit, sondern geht seinen zwielichtigen Geschäften nach. »Du kannst eigentlich die ganze Zeit umherfliegen, ohne den Boden zu berühren; kannst von einem Ende des Viertels zum anderen gleiten«, erklärt Sarah. Jedenfalls theoretisch. Denn wenig später prallt der maskierte Flattermann dann doch gegen eine transparente Wand auf der nur »Sperrgebiet«, steht. Wie’s aussieht, ist nur ein kleines Stück der offenen Welt in der Vorschauversion enthalten. Jedoch genug, um einen ausgezeichneten So-fühlt-sich-das-an-Eindruck zu erhalten.

Ergebnis: Vieles, ja sehr vieles spielt sich wie in »Arkham Asylum«. Das Heranpirschen an Gegner, um sie heimtückisch auszuknocken. Das schnelle Umherspringen in Räumen mit dem Enterhaken. Und auch die grandiosen Kämpfe. Letztere wurden jedoch vielerorts spürbar aufgebohrt. So vollführt Batman nun deutlich mehr, weit abwechslungsreichere Attacken. Wirft Schlägertypen umher, tritt sie von sich, rammt ihre Schädel aneinander – oder schleudert sie Kopf voran gegen Wände, Türen und Laternenpfosten. Extrem befriedigend auch die mit der Y-Taste eingeleiteten Konter: Beispielsweise packt Batman einen anrennenden Prügelknaben, entreißt ihm seinen Baseballschläger und zimmert ihm das Teil mitten ins Gebiss. Wahnsinn, wie’s hier abgeht! Ist jedoch nicht verwunderlich, schließlich startet Batman mit allen Ausrüstungen und Fähigkeiten durch, die er am Ende von »Arkham Asylum« sein eigen nennt. »Die wollten wir den Spielern nicht einfach wegnehmen. Das wäre außerdem unlogisch«, erklärt Sarah. Und neue Fähigkeiten? »Klar wird’s die geben«, entgegnet sie. »Neue Kampftechniken, neue Gadgets, Verbesserungen für bestehende Gadgets – das wird Fans umhauen«, verspricht die Community-Managerin. Aktiv ausprobieren kann man in der Anspielfassung leider nichts davon. Wohl aber einen Blick auf ein neues Rätsel werfen…
Aufgabe: Im Gefängnis der Irrenanstalt eine Zellentür öffnen. Problem: Der dafür nötige Schalter verbirgt sich hinter einem hohen Gitter – durch das zu allem Übel Zehntausende Volt Starkstrom fließen. Lösung: Batmans ferngesteuerter Bumerang. Erst wer den per Analogstick durch das zuckende Kabelgewirr ein Stockwerk darüber, dann die Treppe hinunter, um eine Kurve und direkt auf den Schalter manövriert, hat eine Chance. Knifflig und nur eine von vielen spannenden Herausforderungen dieser Art.
Faszinierend auch die Kleinigkeiten, die die Macher überall für Batman-Fans verstecken. Wie etwa Julian Gregory Day, bekannt als der Calendar Man, der einsam und isoliert in einer Zelle festsitzt. Der mehrfache Mörder ist besessen von Kalendern, Daten und Zahlen. Und so wird er dem Spieler, kommt er ihn an echten Feiertagen in seiner Zelle besuchen, von seinen Taten berichten, die er an eben diesem Tag beging. Schaurig schön und ein weiterer Beleg dafür, dass »Arkham City« einfach funktioniert und nur so strotzt vor grandiosen Ideen. Schon jetzt uneingeschränkt vorbestellenswert!

Den linken Stick sachte nach links drehen, bis der Blick geradeaus zeigt, gefolgt von einem Tipper auf die A-Taste, worauf Batman in Richtung Abgrund stürzt. Noch mal die A-Taste drücken, schon spannt sich sein wallender Umhang und lässt ihn majestätisch, gleich einem Drachenflieger, durch die heruntergekommenen Straßen gleiten. Ein wahrlich erhabenes Gefühl und fantastisch, wie überraschend leichtgängig sich der 95-Kilo-Kerl selbst im Flug steuert. Anecken an Hindernissen oder tödlich in die Tiefe fallen? Ausgeschlossen. Stattdessen krallt sich Batman bei Beinahe-Kollisionen instinktiv an Dächern, Stromleitungen und weiteren Objekten fest. Auch Stürze federt er elegant ab. Und verliert die Fledermaus im Flug an Geschwindigkeit, dann einfach wie ein Raubvogel einen Sturzflug hinlegen und kurz vor dem Aufprall ruckartig hochziehen. Oder mittels RB-Schultertaste mit dem Enterhaken an einem Gebäude festmachen, A-Taste zum schnellen Heranziehen drücken und dann den Enterhaken lösen. Schon gleitest du weiter über das Gebiet der Park Row hinweg. Das kriminelle Pack in den Straßen kriegt den Leise-Flieger dabei in der Regel gar nicht mit, sondern geht seinen zwielichtigen Geschäften nach. »Du kannst eigentlich die ganze Zeit umherfliegen, ohne den Boden zu berühren; kannst von einem Ende des Viertels zum anderen gleiten«, erklärt Sarah. Jedenfalls theoretisch. Denn wenig später prallt der maskierte Flattermann dann doch gegen eine transparente Wand auf der nur »Sperrgebiet«, steht. Wie’s aussieht, ist nur ein kleines Stück der offenen Welt in der Vorschauversion enthalten. Jedoch genug, um einen ausgezeichneten So-fühlt-sich-das-an-Eindruck zu erhalten.

Ergebnis: Vieles, ja sehr vieles spielt sich wie in »Arkham Asylum«. Das Heranpirschen an Gegner, um sie heimtückisch auszuknocken. Das schnelle Umherspringen in Räumen mit dem Enterhaken. Und auch die grandiosen Kämpfe. Letztere wurden jedoch vielerorts spürbar aufgebohrt. So vollführt Batman nun deutlich mehr, weit abwechslungsreichere Attacken. Wirft Schlägertypen umher, tritt sie von sich, rammt ihre Schädel aneinander – oder schleudert sie Kopf voran gegen Wände, Türen und Laternenpfosten. Extrem befriedigend auch die mit der Y-Taste eingeleiteten Konter: Beispielsweise packt Batman einen anrennenden Prügelknaben, entreißt ihm seinen Baseballschläger und zimmert ihm das Teil mitten ins Gebiss. Wahnsinn, wie’s hier abgeht! Ist jedoch nicht verwunderlich, schließlich startet Batman mit allen Ausrüstungen und Fähigkeiten durch, die er am Ende von »Arkham Asylum« sein eigen nennt. »Die wollten wir den Spielern nicht einfach wegnehmen. Das wäre außerdem unlogisch«, erklärt Sarah. Und neue Fähigkeiten? »Klar wird’s die geben«, entgegnet sie. »Neue Kampftechniken, neue Gadgets, Verbesserungen für bestehende Gadgets – das wird Fans umhauen«, verspricht die Community-Managerin. Aktiv ausprobieren kann man in der Anspielfassung leider nichts davon. Wohl aber einen Blick auf ein neues Rätsel werfen…
Aufgabe: Im Gefängnis der Irrenanstalt eine Zellentür öffnen. Problem: Der dafür nötige Schalter verbirgt sich hinter einem hohen Gitter – durch das zu allem Übel Zehntausende Volt Starkstrom fließen. Lösung: Batmans ferngesteuerter Bumerang. Erst wer den per Analogstick durch das zuckende Kabelgewirr ein Stockwerk darüber, dann die Treppe hinunter, um eine Kurve und direkt auf den Schalter manövriert, hat eine Chance. Knifflig und nur eine von vielen spannenden Herausforderungen dieser Art.
Faszinierend auch die Kleinigkeiten, die die Macher überall für Batman-Fans verstecken. Wie etwa Julian Gregory Day, bekannt als der Calendar Man, der einsam und isoliert in einer Zelle festsitzt. Der mehrfache Mörder ist besessen von Kalendern, Daten und Zahlen. Und so wird er dem Spieler, kommt er ihn an echten Feiertagen in seiner Zelle besuchen, von seinen Taten berichten, die er an eben diesem Tag beging. Schaurig schön und ein weiterer Beleg dafür, dass »Arkham City« einfach funktioniert und nur so strotzt vor grandiosen Ideen. Schon jetzt uneingeschränkt vorbestellenswert!
Vorschau Killzone 2 - PS3
PS3 Preview Splinter Cell: Blacklist
PS3 Preview Persona 4 Arena PS3M sagt:
Finsteres Epos um den Rächer Batman, der im Irren-Gefängnis von Gotham mal so richtig aufräumt. Hat das Zeug zum Spiel des Jahres.
Wertungstipp___9.0/10
Leserwertung__9.0/10
Um eine Wertung abzugeben musst Du angemeldet sein.
AUF EINEN BLICK___
Publisher WB Games
Entwickler Rocksteady Studios
Preis
Genre Actionabenteuer
Spieler 1
PSN ja
USK-Freigabe
KURZ UND KNAPP___
Der dunkle Ritter macht ein Ghetto voller Irrer zu seinem Spielplatz und räumt auf.
DAS STECKT DRIN___

