TEST
Golden Eye 007: Reloaded
Call of Duty: Modern Spyware
Echter Bond oder Doppelnull?
Man lebt wohl doch zweimal. Das zumindest beweist die Neuauflage zu Rares indiziertem N64-Bond-Spiel von 1997. Gleich zu Beginn der je nach Schwierigkeitsgrad sieben bis zehn Stunden dauernden Kampagne fällt jedoch auf: So wie bei den letzten beiden Bond-Kinofilmen ist auch in diesem Ego-Shooter alles erwachsener und düsterer als zuvor. Der Plot wurde – ohne im Kern geändert zu werden – dahin gehend angepasst, die klassischen Level frisch designt und sogar der Hauptdarsteller musste weichen. Daniel Craig ersetzt Pierce Brosnan und Fans mögen es kaum glauben: Das funktioniert!

Geschüttelt…
Das mächtige Satelliten-Waffensystem „Golden Eye“ fällt in die Hände eines Superschurken und natürlich kann nur einer die Welt vor weitreichenden Folgen bewahren – Bond, James Bond! In insgesamt sechs umfang- wie abwechslungsreichen Missionen gilt es, gegnerische Söldner zu neutralisieren, Militärbasen zu pulverisieren und mit einem Panzer durch die Straßen von St. Petersburg zu pflügen. Die Schergen-KI gibt dabei jedoch leider keine allzu gute Figur ab und lässt sich meist mit einfachen Manövern austricksen. Wesentlich schneidiger: Jede Mission kann in der Mehrzahl der Fälle auch schleichend und mittels alternativer Wege angegangen werden. Gut so, denn dies lockert das rasante Spieltempo gekonnt auf. Dass sich Genre-Fans trotzdem immer wieder an „Call of Duty“ erinnert fühlen, liegt vor allem am fast eins zu eins übernommen Steuerungs-Setup. Einziger Unterschied: Man muss den rechten Analogstick relativ weit zum Anschlagspunkt bewegen, damit alles flutscht wie Bonds Walter P99 in den Holster unterm Smoking. Die Move-Steuerung erfüllt ihren Zweck, kann dem Pad-Pendant jedoch nicht das Wasser reichen. Verglichen mit der letztjährigen Wii-Neuauflage zeigt sich das hier wesentlich detaillierter und besonders die Licht- und Explosionseffekte sorgen für knisternde Agentenatmosphäre. Bis auf wenige Ausnahmen auch stets bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Die Soundkulisse unterstreicht mit eingedeutschter Tonspur, 1A Originalsprechern und orchestralem Soundtrack zusätzlich die gelungene Aufmachung.

… nicht gerührt!
Im klassischen 4-Spieler-Splitscreen-Modus an einer Konsole bekriegen sich Couch-Spione mit 57 anwählbaren Charakteren auf 14 Karten in sechs Modi. Vielfältige Konfigurationseinstellungen sorgen für Pep und machen unter anderem Campern das Leben schwer. Dagegen gar nicht im Sinne ihrer Majestät: die Bildwiederholrate auf Tea-Time-Niveau. Dem Spielspaß in geselliger Runde tut dies allerdings keinen Abbruch. Flotter geht’s in den 13 Online-Modi für bis zu 16 Spieler zur Sache – viele „Call of Duty“-Elemente inklusive. Speicherbare Ausrüstungs-Presets, freischaltbare Waffen, unterschiedliche Perks wie schnelleres Nachladen – alles dabei. Zwar nicht so umfangreich wie beim offensichtlichen Vorbild, aber doch mit genug Substanz, um einige Wochenenden zu begeistern. Kurz gesagt: M wäre ziemlich angetan von Bonds diesjährigem Games-Auftritt. Bleibt nur noch die Frage: Wo zum Geier sind eigentlich die heißen Bond-Babes?

Geschüttelt…
Das mächtige Satelliten-Waffensystem „Golden Eye“ fällt in die Hände eines Superschurken und natürlich kann nur einer die Welt vor weitreichenden Folgen bewahren – Bond, James Bond! In insgesamt sechs umfang- wie abwechslungsreichen Missionen gilt es, gegnerische Söldner zu neutralisieren, Militärbasen zu pulverisieren und mit einem Panzer durch die Straßen von St. Petersburg zu pflügen. Die Schergen-KI gibt dabei jedoch leider keine allzu gute Figur ab und lässt sich meist mit einfachen Manövern austricksen. Wesentlich schneidiger: Jede Mission kann in der Mehrzahl der Fälle auch schleichend und mittels alternativer Wege angegangen werden. Gut so, denn dies lockert das rasante Spieltempo gekonnt auf. Dass sich Genre-Fans trotzdem immer wieder an „Call of Duty“ erinnert fühlen, liegt vor allem am fast eins zu eins übernommen Steuerungs-Setup. Einziger Unterschied: Man muss den rechten Analogstick relativ weit zum Anschlagspunkt bewegen, damit alles flutscht wie Bonds Walter P99 in den Holster unterm Smoking. Die Move-Steuerung erfüllt ihren Zweck, kann dem Pad-Pendant jedoch nicht das Wasser reichen. Verglichen mit der letztjährigen Wii-Neuauflage zeigt sich das hier wesentlich detaillierter und besonders die Licht- und Explosionseffekte sorgen für knisternde Agentenatmosphäre. Bis auf wenige Ausnahmen auch stets bei flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Die Soundkulisse unterstreicht mit eingedeutschter Tonspur, 1A Originalsprechern und orchestralem Soundtrack zusätzlich die gelungene Aufmachung.

… nicht gerührt!
Im klassischen 4-Spieler-Splitscreen-Modus an einer Konsole bekriegen sich Couch-Spione mit 57 anwählbaren Charakteren auf 14 Karten in sechs Modi. Vielfältige Konfigurationseinstellungen sorgen für Pep und machen unter anderem Campern das Leben schwer. Dagegen gar nicht im Sinne ihrer Majestät: die Bildwiederholrate auf Tea-Time-Niveau. Dem Spielspaß in geselliger Runde tut dies allerdings keinen Abbruch. Flotter geht’s in den 13 Online-Modi für bis zu 16 Spieler zur Sache – viele „Call of Duty“-Elemente inklusive. Speicherbare Ausrüstungs-Presets, freischaltbare Waffen, unterschiedliche Perks wie schnelleres Nachladen – alles dabei. Zwar nicht so umfangreich wie beim offensichtlichen Vorbild, aber doch mit genug Substanz, um einige Wochenenden zu begeistern. Kurz gesagt: M wäre ziemlich angetan von Bonds diesjährigem Games-Auftritt. Bleibt nur noch die Frage: Wo zum Geier sind eigentlich die heißen Bond-Babes?
Ausgabe:
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Dead Island: Riptide
PS3 Test Injustice: Götter unter uns PS3M sagt:
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Grafik _____________
Schöne Lichteffekte, detailreiche Umgebungen, nur im Splitscreen träge |
7 |
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Sound _____________
Originalsprecher, Spitzensoundtrack, gute deutsche Tonspur |
8 |
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Steuerung __________
Solide "Call of Duty"-Tastenbelegung mit kurzer Eingewöhnungszeit |
8 |
URTEIL 8.1/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 6 |
| Sound _____________ | 7 |
| Steuerung __________ | 5 |
URTEIL 6.1 /10
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AUF EINEN BLICK __
Publisher Activision
Entwickler Eurocom
Preis ab 60 Euro
Genre Ego-Shooter
Spieler 1 - 16
PSN ja
USK-Freigabe ab 16 Jahren
KURZ UND KNAPP __
Actiongeladene Neuauflage eines wahren Shooter-Klassikers.



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