Sind Shooter-Spieler Kriegsverbrecher?
Obgleich „Battlefield“, „Call of Duty” oder „Homefront”, die Hauptaufgabe ist in jedem Shooter oft gleich: Überleben Sie die Strecke von A nach B und knipsen Sie Terroristen oder Soldaten die Lampen aus. Genau darin sieht aber das Internationale Komitee des Roten Kreuz die Menschenrechte verletzt.
Sanitäter abschießen, Menschen foltern, Giftgas-Bomben abwerfen: Was im realen Leben deutlich gegen die Genfer Konventionen und geltende Menschenrechte verstößt, dient in Videospielen der stilsicheren Unterhaltung. Im Rahmen der 31. Internationalen Konferenz des Roten Kreuz in Genf stellten sich Teilnehmer daher in einer Nebendiskussion am Wochenende die Frage: Trainieren Militär-Shooter Spieler zu angehenden Kriegsverbrechern und müssen die Regierungen einschreiten?
„Während die Bewegung sich dafür stark macht, internationale Menschenrechte [kurz: IHL] weltweit zu wahren, gibt es ein Publikum von schätzungsweise 600 Millionen Spielern, die offenbar die IHL verletzten“, zitiert Games-Blog „Kotaku“ die Diskussionsbeschreibung. Teilnehmern wurde daher die Aufgabe gestellt, was getan werden müsse, um „gegen die Verletzung der IHL in Videospielen“ vorzugehen. Konkrete Beispiele, welche Szenen genau als anstößig empfunden werden, verschweigt das Komitee allerdings.
Eine Möglichkeit sei, direkt an Designer und Produzenten heranzutreten, um bereits bei der Entwicklung des Spiels auf die IHL hinzuweisen. Ferner fordert der Rote Kreuz Regierungen auf, neue Gesetze und Reglementierungen zu verabschieden, die beim Kampf gegen „diese virtuelle, doch sehr realistische Verletzung der IHL“ unterstützen. Jedoch wolle das Komitee die „Rechte der kreativen Freiheit eines Entwicklers wahren“, äußert ein Sprecher gegenüber „Kotaku“. Konkrete Pläne und weitere Informationen will der Verband „zu einem späteren Datum“ bekannt geben.
Sanitäter abschießen, Menschen foltern, Giftgas-Bomben abwerfen: Was im realen Leben deutlich gegen die Genfer Konventionen und geltende Menschenrechte verstößt, dient in Videospielen der stilsicheren Unterhaltung. Im Rahmen der 31. Internationalen Konferenz des Roten Kreuz in Genf stellten sich Teilnehmer daher in einer Nebendiskussion am Wochenende die Frage: Trainieren Militär-Shooter Spieler zu angehenden Kriegsverbrechern und müssen die Regierungen einschreiten?
„Während die Bewegung sich dafür stark macht, internationale Menschenrechte [kurz: IHL] weltweit zu wahren, gibt es ein Publikum von schätzungsweise 600 Millionen Spielern, die offenbar die IHL verletzten“, zitiert Games-Blog „Kotaku“ die Diskussionsbeschreibung. Teilnehmern wurde daher die Aufgabe gestellt, was getan werden müsse, um „gegen die Verletzung der IHL in Videospielen“ vorzugehen. Konkrete Beispiele, welche Szenen genau als anstößig empfunden werden, verschweigt das Komitee allerdings.
Eine Möglichkeit sei, direkt an Designer und Produzenten heranzutreten, um bereits bei der Entwicklung des Spiels auf die IHL hinzuweisen. Ferner fordert der Rote Kreuz Regierungen auf, neue Gesetze und Reglementierungen zu verabschieden, die beim Kampf gegen „diese virtuelle, doch sehr realistische Verletzung der IHL“ unterstützen. Jedoch wolle das Komitee die „Rechte der kreativen Freiheit eines Entwicklers wahren“, äußert ein Sprecher gegenüber „Kotaku“. Konkrete Pläne und weitere Informationen will der Verband „zu einem späteren Datum“ bekannt geben.




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