PREVIEW
Aliens vs. Predator
Sind die Menschen wirklich nur Kanonenfutter?
Fans des Science-Fiction-Schockers »Alien« haben wahrlich einen schweren Stand. Zum einen werden sie von missratenen Kinoproduktionen wie »Aliens vs. Predator« Teil Eins und Zwei heimgesucht, zum anderen sind Spiele zur Lizenz inzwischen Mangelware. Gut also, dass das kommende »Aliens vs. Predator«-Spiel außer dem Namen und dem außerirdischen Getier nichts mit den eingangs erwähnten Filmen zu tun hat. Verantwortlich ist das britische Entwickler-Studio Rebellion Software, das schon für die beiden ersten beiden »AvP«-Spiele für Ataris Jaguar-Konsole und den PC verantwortlich zeichnet.
Am Grundprinzip ändert sich beim neuesten Ego-Shooter glücklicherweise nichts: Im Einzelspieler-Teil warten insgesamt drei grundverschiedene Kampagnen auf den Spieler. Natürlich die Aliens, dann der außerirdische Trophäenjäger Predator und deren vermeintliche Opfer: die Menschen – sprich die Soldaten der »Marines«. Alle drei Kampagnen sollen von Beginn an wählbar sein. Derzeit sind Details zu Handlung, Schauplätzen und Zeitangaben noch geheim. Bei unserem Besuch in der Sega-Zentrale zwecks Probespiel der Predator- und der Marines-Kampagne finden sich aber genug Hinweise darauf, dass das Ganze etwa zur Zeit des »Aliens«-Films angesiedelt ist, also um das Jahr 2180 herum. Waffen und Fahrzeuge scheinen jeden falls übernommen zu sein.

Auftritt Predator: tiefster Dschungel. Sehr stimmige Beleuchtung, tiefe Schatten, blendendes Licht zwischen den Baumkronen; die üppige Vegetation macht einen lebendigen, bedrohlichen Eindruck. Ausgerüstet mit einer Energie-Kanone, Klingenwaffen und der Fähigkeit, sich bis zu Unsichtbarkeit zu tarnen, ist der Predator die mächtigste der drei Spielfiguren. Zudem hat er noch jede Menge anderer Tricks auf Lager. Kann etwa mit der Stimme eines Marines sprechen, kann dadurch Soldaten-Patrouillen verwirren, sie in eine Falle zu locken und anschließend auf brutale Art und Weise meucheln. Dennoch ist er eher der Nahkämpfer, der Schattensucher, der leise Töter, der sich zwischen Geäst verbirgt und aus dem Hinterhalt meuchelt. Wer sich zu schnell bewegt, den können die Marines trotz Tarnung entdecken. Fühlt sich prickelnd an, zumal der Sound die Spannungsspitzen weiter in die Höhe treibt. Trotz der vielen Möglichkeiten wirkt die Steuerung durchdacht statt überladen und funktioniert prima. Der Predator kämpft mit Köpfchen, lässt auch mal andere die Drecksarbeit erledigen, indem er beispielsweise die Trutzburg der Marines infiltriert, das Tor öffnet und einen Alien-Strom hineinlockt wie im vorliegenden Kapitel geschehen. Macht einfach Spaß, gemein zu sein, sich gelegentlich schocken und überraschen zu lassen. Wie am Ende des Probespiels: Da reißt der Predator einem toten Soldaten den Kopf mitsamt Wirbelsäule heraus; Kamera-Schwenk auf den Schädel; der sieht aus wie eine Kreuzung aus Alien und Predator. Ist da ein Experiment fehlgeschlagen?
Dann die Marines-Kampagne. Ein namenloses Raumschiff, ein halbes Dutzend Soldaten – noch … denn es geht von Beginn an heiß her. Das hier spielt sich wie ein richtig schneller, zorniger Shooter. Ein KI-Kamerad nach dem anderen fällt Aliens zum Opfer, Todesschreie und Lichtblitze dringen dir durch Mark und Bein. Spätestens, wenn das Alarmsignal des Bewegungsmelders anschwillt, explodiert der Puls. Die Aliens können von überall her angreifen: aus Luftschächten herausfluten, unter Bodendielen hervorkriechen, aus dunklen Ecken vorstoßen. Die L2-Schultertaste löst eine kleine Lichtgranate aus als Retter in der Not inmitten all der Dunkelheit. Die Angreifer sind verdammt schnell, verdammt aggressiv und bevorzugt in größeren Gruppen unterwegs. Das M41A-Impulsgewehr sprutzt, Säure-Blut spritzt, Lebensenergie sinkt. Empfehlenswert also, das Getier auf Distanz zu halten. Schlimm wird es, wenn die Beleuchtung komplett erlischt. Der Bewegungsmelder fiept, versprengte Marines schreien. Dann eine Sirene! Ein rotes Notlicht geht an und die Hölle bricht aus. Mehr und mehr Aliens strömen durch die Barrikaden, nach kürzester Zeit liegt eine KI-Kameradin am Boden und wird zerfleischt. Wenig später fällt der letzte Soldat. Ende des Probespiels.

Fazit: Die Atmosphäre stimmt. Auch wegen der authentischen Soundkulisse. Das hier klingt alles so, wie man es aus dem Kino kennt. Aber ein paar rohe Ecken und Kanten gibt es noch. So ist etwa der Sound des M41A noch nicht kraftvoll genug, noch zu leise abgemischt. Auch die Bildwiederholrate nervt mit kleineren Einbrüchen. Nichts, was Rebellion bis zum Anfang kommenden Jahres nicht noch ändern könnte. Dafür sehen die Licht- und Schatteneffekte bereits jetzt vorzüglich aus, etwa wenn man als Soldat ein kleines Notfallfeuer in eine dunkle Ecke wirft. Auch die Charaktermodelle von Mensch und Getier überzeugen, nur die Gesichter der Menschen wirken in Nahaufnahmen noch zu wenig lebendig. Schade nur, dass Sega sich gegen eine Veröffentlichung in Deutschland entschieden hat, wahrscheinlich auf Grund des hohes Brutalitätsgrades. Die Gewaltdarstellung – speziell bei den Nahkampfattacken des Predators – schrammt hart an der Grenze des guten Geschmacks entlang. Trotzdem ist es nicht zuletzt die knallharte Inszenierung im Teamwork mit dem variantenreichen Gameplay, die beide das Ganze so mitreißend wirken lassen. Das wird gut. Vormerken!

Auftritt Predator: tiefster Dschungel. Sehr stimmige Beleuchtung, tiefe Schatten, blendendes Licht zwischen den Baumkronen; die üppige Vegetation macht einen lebendigen, bedrohlichen Eindruck. Ausgerüstet mit einer Energie-Kanone, Klingenwaffen und der Fähigkeit, sich bis zu Unsichtbarkeit zu tarnen, ist der Predator die mächtigste der drei Spielfiguren. Zudem hat er noch jede Menge anderer Tricks auf Lager. Kann etwa mit der Stimme eines Marines sprechen, kann dadurch Soldaten-Patrouillen verwirren, sie in eine Falle zu locken und anschließend auf brutale Art und Weise meucheln. Dennoch ist er eher der Nahkämpfer, der Schattensucher, der leise Töter, der sich zwischen Geäst verbirgt und aus dem Hinterhalt meuchelt. Wer sich zu schnell bewegt, den können die Marines trotz Tarnung entdecken. Fühlt sich prickelnd an, zumal der Sound die Spannungsspitzen weiter in die Höhe treibt. Trotz der vielen Möglichkeiten wirkt die Steuerung durchdacht statt überladen und funktioniert prima. Der Predator kämpft mit Köpfchen, lässt auch mal andere die Drecksarbeit erledigen, indem er beispielsweise die Trutzburg der Marines infiltriert, das Tor öffnet und einen Alien-Strom hineinlockt wie im vorliegenden Kapitel geschehen. Macht einfach Spaß, gemein zu sein, sich gelegentlich schocken und überraschen zu lassen. Wie am Ende des Probespiels: Da reißt der Predator einem toten Soldaten den Kopf mitsamt Wirbelsäule heraus; Kamera-Schwenk auf den Schädel; der sieht aus wie eine Kreuzung aus Alien und Predator. Ist da ein Experiment fehlgeschlagen?
Dann die Marines-Kampagne. Ein namenloses Raumschiff, ein halbes Dutzend Soldaten – noch … denn es geht von Beginn an heiß her. Das hier spielt sich wie ein richtig schneller, zorniger Shooter. Ein KI-Kamerad nach dem anderen fällt Aliens zum Opfer, Todesschreie und Lichtblitze dringen dir durch Mark und Bein. Spätestens, wenn das Alarmsignal des Bewegungsmelders anschwillt, explodiert der Puls. Die Aliens können von überall her angreifen: aus Luftschächten herausfluten, unter Bodendielen hervorkriechen, aus dunklen Ecken vorstoßen. Die L2-Schultertaste löst eine kleine Lichtgranate aus als Retter in der Not inmitten all der Dunkelheit. Die Angreifer sind verdammt schnell, verdammt aggressiv und bevorzugt in größeren Gruppen unterwegs. Das M41A-Impulsgewehr sprutzt, Säure-Blut spritzt, Lebensenergie sinkt. Empfehlenswert also, das Getier auf Distanz zu halten. Schlimm wird es, wenn die Beleuchtung komplett erlischt. Der Bewegungsmelder fiept, versprengte Marines schreien. Dann eine Sirene! Ein rotes Notlicht geht an und die Hölle bricht aus. Mehr und mehr Aliens strömen durch die Barrikaden, nach kürzester Zeit liegt eine KI-Kameradin am Boden und wird zerfleischt. Wenig später fällt der letzte Soldat. Ende des Probespiels.

Fazit: Die Atmosphäre stimmt. Auch wegen der authentischen Soundkulisse. Das hier klingt alles so, wie man es aus dem Kino kennt. Aber ein paar rohe Ecken und Kanten gibt es noch. So ist etwa der Sound des M41A noch nicht kraftvoll genug, noch zu leise abgemischt. Auch die Bildwiederholrate nervt mit kleineren Einbrüchen. Nichts, was Rebellion bis zum Anfang kommenden Jahres nicht noch ändern könnte. Dafür sehen die Licht- und Schatteneffekte bereits jetzt vorzüglich aus, etwa wenn man als Soldat ein kleines Notfallfeuer in eine dunkle Ecke wirft. Auch die Charaktermodelle von Mensch und Getier überzeugen, nur die Gesichter der Menschen wirken in Nahaufnahmen noch zu wenig lebendig. Schade nur, dass Sega sich gegen eine Veröffentlichung in Deutschland entschieden hat, wahrscheinlich auf Grund des hohes Brutalitätsgrades. Die Gewaltdarstellung – speziell bei den Nahkampfattacken des Predators – schrammt hart an der Grenze des guten Geschmacks entlang. Trotzdem ist es nicht zuletzt die knallharte Inszenierung im Teamwork mit dem variantenreichen Gameplay, die beide das Ganze so mitreißend wirken lassen. Das wird gut. Vormerken!
Vorschau Killzone 2 - PS3
PS3 Preview Prince of Perisa die vergessene Zeit
PS3 Vorschau Heavy Rain PS3M sagt:
Macht einen vielversprechenden Eindruck. Wenn die kleineren Macken ausgebügelt werden, dürfen sich Fans der Vorlage freuen. Und wer ist das nicht?
Wertungstipp___./10
Leserwertung__8.6666666666667/10
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