PREVIEW
Driver San Francisco
Das Comeback des Jahres?
Anflug auf die nordenglische Industriestadt Newcastle upon Tyne, nahe der schottischen Grenze. Ein Ort, der durch Eisen und Industrie geprägt ist. Von hier aus haben die Stephenson-Brüder mit ihrer Dampflokomotive »The Rocket« im Jahr 1829 das Zeitalter des technischen Fortschritts ausgerufen. Seitdem hat sich hier immer was bewegt, wurde immer was vorangetrieben – das belegen unter anderem der welterste Weltraumbahnhof, und etliche sehenswerte Brücken aus Nieten und Stahl, die das Tal des Flusses Tyne in einzigartiger Nachbarschaft überspannen. Direkt am Ufer, rund 20 Gehminuten vom Zentrum, macht sich ein Industriegebiet breit. Hier arbeiten beim Videospiel-Entwickler Reflections rund 100 Leute seit rund vier Jahren an einem Projekt, das vielleicht zum Comeback des Jahres werden könnte: »Driver San Francisco«. Ist der fünfte Teil aus einer Spieleserie, die vor rund zehn Jahren auf dem Höhepunkt war. Der Moloch aus Autos, Gangstern und Undercover-Polizist John Tanner bewegte sich zeitweise auf Augenhöhe mit »Grand Theft Auto«. Dann ging etliches schief. »Driver« schien schon endgültig vor die Wand gefahren.
Comeback für Tanner
Ende des Jahres wollen Reflections und das Mutterunternehmen Ubisoft wieder an vergangene Erfolge anknüpfen. Erste Überraschung: Obwohl Ubisoft mit der »Anvil«-Engine aus »Assassin´s Creed« eine mehr als konkurrenzfähige Software-Basis zur Verfügung stünde, geht man der direkten Konfrontation mit »Grand Theft Auto« aus dem Weg. Das neue »Driver« kehrt zurück zu seinen Wurzeln, soll sich wie Teil Eins anfühlen, konzentriert sich also auf schnelle Autos und rassige Pferdestärken – Rennspiel-Action mit cineastischem Anstrich. »Das werden die ausgefeiltesten Hetzjagd-Szenen, seit es Videospiele gibt«, erzählt Martin Edmondson. Der Engländer hat Mitte der 80er-Jahre mit kleineren Produktionen auf dem BBC-Heimcomputer Geld verdient; damit bis Ende der 80er-Jahre sein Team namens Reflections aufgebaut; und betreut jetzt das neue »Driver« als kreativer Leiter. Er steht in einem kleinen Raum vor einem großen Bildschirm. Eine Weltpremiere vor wenigen Journalisten. Die allerersten Bilder aus dem Spiel sind zu sehen. »John Tanner ist zurück«, erzählt er. »Ein bisschen älter, ein bisschen angefressener«. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht an die Ereignisse aus Teil Zwei und Drei, an Wortgeplänkel zwischen Tanner und einem bösen Buben namens Jericho. An Sätze der Marke »Ist schon okay. Ich schieß dir einfach in den Kopf«. Ähnliches ist erneut zu erwarten, denn die Handlung knüpft an Teil Drei an. Tanner will blutige Rache üben für das, was Jericho ihm angetan hat. Mit dem Auftritt weiterer alter Bekannter ist zu rechnen. Beispielsweise soll Tanners Partner Tobias Jones mäßigend einwirken, soll Tanners Wut in Zaum halten. Mehr verrät Martin Edmondson vorerst nicht zur Handlung.
[...weiter geht's im Heft]
Mehr zum vielleicht besten Comeback des Jahres gibt's in der neuen Ausgabe 07/10 von PS3M. Ab dem 23. Juni am Kiosk.
Comeback für Tanner
Ende des Jahres wollen Reflections und das Mutterunternehmen Ubisoft wieder an vergangene Erfolge anknüpfen. Erste Überraschung: Obwohl Ubisoft mit der »Anvil«-Engine aus »Assassin´s Creed« eine mehr als konkurrenzfähige Software-Basis zur Verfügung stünde, geht man der direkten Konfrontation mit »Grand Theft Auto« aus dem Weg. Das neue »Driver« kehrt zurück zu seinen Wurzeln, soll sich wie Teil Eins anfühlen, konzentriert sich also auf schnelle Autos und rassige Pferdestärken – Rennspiel-Action mit cineastischem Anstrich. »Das werden die ausgefeiltesten Hetzjagd-Szenen, seit es Videospiele gibt«, erzählt Martin Edmondson. Der Engländer hat Mitte der 80er-Jahre mit kleineren Produktionen auf dem BBC-Heimcomputer Geld verdient; damit bis Ende der 80er-Jahre sein Team namens Reflections aufgebaut; und betreut jetzt das neue »Driver« als kreativer Leiter. Er steht in einem kleinen Raum vor einem großen Bildschirm. Eine Weltpremiere vor wenigen Journalisten. Die allerersten Bilder aus dem Spiel sind zu sehen. »John Tanner ist zurück«, erzählt er. »Ein bisschen älter, ein bisschen angefressener«. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht an die Ereignisse aus Teil Zwei und Drei, an Wortgeplänkel zwischen Tanner und einem bösen Buben namens Jericho. An Sätze der Marke »Ist schon okay. Ich schieß dir einfach in den Kopf«. Ähnliches ist erneut zu erwarten, denn die Handlung knüpft an Teil Drei an. Tanner will blutige Rache üben für das, was Jericho ihm angetan hat. Mit dem Auftritt weiterer alter Bekannter ist zu rechnen. Beispielsweise soll Tanners Partner Tobias Jones mäßigend einwirken, soll Tanners Wut in Zaum halten. Mehr verrät Martin Edmondson vorerst nicht zur Handlung.
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Mehr zum vielleicht besten Comeback des Jahres gibt's in der neuen Ausgabe 07/10 von PS3M. Ab dem 23. Juni am Kiosk.
Vorschau Killzone 2 - PS3
PS3 Preview The Darkness 2
PS3 Preview Max Payne 3 PS3M sagt:
Vielversprechendes Comeback der »Driver«-Reihe. Keine Action im »GTA«-Stil, eher ein spielbares Cop- und Gangster-Rennspiel mit vielen attraktiven Fahrzeugen.
Wertungstipp___8.5/10
Leserwertung__7.0/10
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AUF EINEN BLICK___
Publisher Ubisoft
Entwickler Ubisoft Reflections
Preis
Genre Action-Rennspiel
Spieler 1 - 6
PSN ja
USK-Freigabe
KURZ UND KNAPP___
Action hinter dem Lenkrad statt auf eigenen Füßen: Das neue »Driver« löst sich von »GTA«. Wird ein actionreiches Roadmovie.
DAS STECKT DRIN___


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