PREVIEW
FINAL FANTASY XIII
Was lange währt, wird endlich gut? Die erste Demo macht zumindest den Eindruck.
Bereits vor drei Jahren kündigten die japanischen Rollenspiel-Meister von Square Enix ihr neues Wunderwerk »Final Fantasy XIII« an. Das war im Mai 2006 anlässlich der E3-Messe. Wiederum zeitnah zur E3 – diesmal Jahrgang 2009 – verdichten sich die Zeichen, dass Square Enix langsam zum Ende kommt. In Japan ist jüngst eine Demo-Version im Paket mit der Blu-ray-Filmsammlung »Final Fantasy VII: Advent Children Complete« erschienen.
Wird ja auch höchste Zeit, dass sich was tut. Immerhin soll »Final Fantasy XIII« in Japan schon Ende des Jahres erscheinen. Für den westlichen Sprachraum ist April 2010 angedacht. Wer nun voller Vorfreude mit dem Gedanken spielt, sich die Blu-ray-Disk samt Demo zuzulegen, muss also nach Japan blicken oder beim Importhändler um die Ecke nachfragen. Der Preis für das Import-Paket liegt bei umgerechnet rund 30 Euro. Die gute Nachricht: Die Blu-ray besitzt keine Regionalcode-Sperre und startet somit auch auf deutschen Geräten. Allerdings nur mit original japanischer Sprache. Untertitel gibt’s nicht. Gleiches gilt natürlich auch für die Demo. Die japanische Sprachausgabe und Menüs voller Kanji- und Kana-Zeichen sind für Europäer zwar mehr als hinderlich, wer sich durchbeißt und herumexperimentiert, kann sich aber wenigstens an der Grafik ergötzen. Und das können wir nur empfehlen.
Wird ja auch höchste Zeit, dass sich was tut. Immerhin soll »Final Fantasy XIII« in Japan schon Ende des Jahres erscheinen. Für den westlichen Sprachraum ist April 2010 angedacht. Wer nun voller Vorfreude mit dem Gedanken spielt, sich die Blu-ray-Disk samt Demo zuzulegen, muss also nach Japan blicken oder beim Importhändler um die Ecke nachfragen. Der Preis für das Import-Paket liegt bei umgerechnet rund 30 Euro. Die gute Nachricht: Die Blu-ray besitzt keine Regionalcode-Sperre und startet somit auch auf deutschen Geräten. Allerdings nur mit original japanischer Sprache. Untertitel gibt’s nicht. Gleiches gilt natürlich auch für die Demo. Die japanische Sprachausgabe und Menüs voller Kanji- und Kana-Zeichen sind für Europäer zwar mehr als hinderlich, wer sich durchbeißt und herumexperimentiert, kann sich aber wenigstens an der Grafik ergötzen. Und das können wir nur empfehlen.
Das neue Kampfsystem
Schon die ersten Minuten der Rendersequenz zeigen: »Final Fantasy XIII« möchte so richtig abräumen. Wow, das sieht einfach nur bombastisch aus! Ein Zug fegt durch eine futuristische Landschaft. Geschmeidig streift die Kamera am kalten Stahl entlang, die Grafikengine lässt ihre Muskeln spielen. Im Innern einige vermummte Gestalten, mit elektronischen Fesseln an ihren Sitz gebunden. Erstes Zusammentreffen mit der neuen Protagonistin Lightning, die zusammen mit ihrem Kumpan Sazh eine Befreiungsaktion starten will. Soldaten stellen sich ihnen in den Weg, es entbrennt ein Kampf, während die Bahn in die schwebende Stadt Cocoon einfährt. Beschuss von außen durch die Rebellen aus der Unterstadt Pulse, immer wilder wird die Fahrt. Cocoonsche Soldaten fahren schwere Geschütze auf, die ersten Bestien fallen über die Kämpfer her. In einem Krachen, Kreischen und Funkenschlagen gerät der Zug von den Schienen und entgleist mit ohrenbetäubendem Karacho. Und während vor lauter Staunen und Bewunderung die Kinnlade noch unten hängt und die Augen am Bildschirm kleben, ist auch schon Konzentration gefordert: Der erste Bosskampf wartet − eine Art Stachelrochen-Roboter mit rasiermesserscharfen Kreissägen.
Die Demo soll offensichtlich das Kampfsystem näher bringen, ohne allzu viel von der Story preiszugeben. Das ist gelungen! Aber trotzdem schade, dass über die Geschichte um Lightning und Co. noch immer geschwiegen wird. Alles, was bisher bekannt ist, hier nochmal zur Übersicht: Die wesentlichen Schauplätze in »Final Fantasy XIII« sind die Städte Cocoon und Pulse. Während Cocoon eine florierende schwebende Stadt ist, erschaffen und beschützt von einem mächtigen Kristall, grassieren in Pulse Angst und Hass auf die Bewohner der Oberstadt.
Schon die ersten Minuten der Rendersequenz zeigen: »Final Fantasy XIII« möchte so richtig abräumen. Wow, das sieht einfach nur bombastisch aus! Ein Zug fegt durch eine futuristische Landschaft. Geschmeidig streift die Kamera am kalten Stahl entlang, die Grafikengine lässt ihre Muskeln spielen. Im Innern einige vermummte Gestalten, mit elektronischen Fesseln an ihren Sitz gebunden. Erstes Zusammentreffen mit der neuen Protagonistin Lightning, die zusammen mit ihrem Kumpan Sazh eine Befreiungsaktion starten will. Soldaten stellen sich ihnen in den Weg, es entbrennt ein Kampf, während die Bahn in die schwebende Stadt Cocoon einfährt. Beschuss von außen durch die Rebellen aus der Unterstadt Pulse, immer wilder wird die Fahrt. Cocoonsche Soldaten fahren schwere Geschütze auf, die ersten Bestien fallen über die Kämpfer her. In einem Krachen, Kreischen und Funkenschlagen gerät der Zug von den Schienen und entgleist mit ohrenbetäubendem Karacho. Und während vor lauter Staunen und Bewunderung die Kinnlade noch unten hängt und die Augen am Bildschirm kleben, ist auch schon Konzentration gefordert: Der erste Bosskampf wartet − eine Art Stachelrochen-Roboter mit rasiermesserscharfen Kreissägen.
Die Demo soll offensichtlich das Kampfsystem näher bringen, ohne allzu viel von der Story preiszugeben. Das ist gelungen! Aber trotzdem schade, dass über die Geschichte um Lightning und Co. noch immer geschwiegen wird. Alles, was bisher bekannt ist, hier nochmal zur Übersicht: Die wesentlichen Schauplätze in »Final Fantasy XIII« sind die Städte Cocoon und Pulse. Während Cocoon eine florierende schwebende Stadt ist, erschaffen und beschützt von einem mächtigen Kristall, grassieren in Pulse Angst und Hass auf die Bewohner der Oberstadt.
Die Bürger von Pulse werden von der heiligen Regierung Cocoons mit Abneigung gestraft, Kontakt mit ihnen endet in der Verbannung. Doch die Widerstandsgruppe Team Nora, der auch die fesche Lightning angehört, kämpft gegen diese schreiende Ungerechtigkeit. Männer, Frauen und sogar Kinder greifen zu den Waffen und stellen sich einem scheinbar übermächtigen Gegner: der Psicom-Organisation, die Soldaten ausbildet und Kampfmaschinen baut. Hinter ihr steht nicht nur die Regierung, sondern auch ein Waffenarsenal, von dessen Ausmaß selbst der Shinra-Konzern aus Teil Sieben nur träumen kann. Dabei driftet »Final Fantasy XIII« vom Fantasy-Setting in eine Mischung aus Magie und Steampunk ab, ähnlich der Welt, die schon Cloud, Tifa und Yuffie durchstreiften.
Heilen wie von Wunderhand
Auf dem Kampfbildschirm tut sich einiges. »Final Fantasy«-Kenner werden die Menüführung zuerst befremdlich finden, da sie einige Änderungen mit sich bringt. Das Design geht aber in Ordnung, ist ansehnlich und übersichtlich. Das seit »Final Fantasy X« verschwundene Active-Time-Battle-System – kurz ATB – feiert in Teil 13 seine Wiedergeburt. Doch wo einst die Kämpfe zu Warteschlangen wurden, in denen die Spieler nur agieren durften, wenn ein Aktionsbalken komplett aufgeladen war, ist jetzt Dynamik angesagt. Der Aktionsbalken gehört der Vergangenheit an, das gestaltet die Rangeleien wesentlich flotter. Auch auf Magiepunkte wird verzichtet. Im Gemenge kosten Zauber – wie jeder normale Angriff und jede Beschwörung auch – so genannte ATB-Punkte. Davon besitzt jeder Spieler zu Anfang drei. Je nach Stärke des Angriffs führt man mit seinen Punkten eine oder mehrere Attacken hintereinander aus. Auch das lästige Heilen der Gruppe nach einer harten Schlacht entfällt. Die Regeneration erfolgt am Kampfende automatisch und ohne den Einsatz von Gegenständen oder Zaubern. Das sorgt ganz nebenbei auch für eine ausgewogenere Mischung aus Prügeleinlagen und Erkundung. Einige hübsche Spezialattacken fehlen natürlich ebenso wenig. So kann Lightning zum Beispiel mit einer Fingerbewegung im Kampf die Schwerkraft steuern und sich grazil und flink wie eine Gazelle den Gegnern nähern.
Heilen wie von Wunderhand
Auf dem Kampfbildschirm tut sich einiges. »Final Fantasy«-Kenner werden die Menüführung zuerst befremdlich finden, da sie einige Änderungen mit sich bringt. Das Design geht aber in Ordnung, ist ansehnlich und übersichtlich. Das seit »Final Fantasy X« verschwundene Active-Time-Battle-System – kurz ATB – feiert in Teil 13 seine Wiedergeburt. Doch wo einst die Kämpfe zu Warteschlangen wurden, in denen die Spieler nur agieren durften, wenn ein Aktionsbalken komplett aufgeladen war, ist jetzt Dynamik angesagt. Der Aktionsbalken gehört der Vergangenheit an, das gestaltet die Rangeleien wesentlich flotter. Auch auf Magiepunkte wird verzichtet. Im Gemenge kosten Zauber – wie jeder normale Angriff und jede Beschwörung auch – so genannte ATB-Punkte. Davon besitzt jeder Spieler zu Anfang drei. Je nach Stärke des Angriffs führt man mit seinen Punkten eine oder mehrere Attacken hintereinander aus. Auch das lästige Heilen der Gruppe nach einer harten Schlacht entfällt. Die Regeneration erfolgt am Kampfende automatisch und ohne den Einsatz von Gegenständen oder Zaubern. Das sorgt ganz nebenbei auch für eine ausgewogenere Mischung aus Prügeleinlagen und Erkundung. Einige hübsche Spezialattacken fehlen natürlich ebenso wenig. So kann Lightning zum Beispiel mit einer Fingerbewegung im Kampf die Schwerkraft steuern und sich grazil und flink wie eine Gazelle den Gegnern nähern.
Auch wenn wir lange darauf warten mussten: Die Demo macht Lust auf mehr. Und hoffentlich lässt sich Square mit weiteren spielbaren Versionen nicht nochmal so viel Zeit – das hält ja kein Fan aus.
Nachdem aufgrund eines Druckfehlers die »Final Fantasy XIII«-Vorschau der aktuellen PS3M-Ausgabe leider nicht lesbar ist, gibt’s jetzt die fehlerhaften Seiten als PDF zum Gratis-Download. Einfach auf folgenden Link klicken:
Komplettes Preview zu »Final Fantasy XIII«
Nachdem aufgrund eines Druckfehlers die »Final Fantasy XIII«-Vorschau der aktuellen PS3M-Ausgabe leider nicht lesbar ist, gibt’s jetzt die fehlerhaften Seiten als PDF zum Gratis-Download. Einfach auf folgenden Link klicken:
Komplettes Preview zu »Final Fantasy XIII«
Vorschau Killzone 2 - PS3
PS3 Preview Spec Ops - The Line
PS3 Preview The Darkness 2 PS3M sagt:
Die spielbare Demo ist vielversprechend. Behält Square Enix den Kurs bei, erwartet uns 2010 ein Rollenspiel-Hit, der seinesgleichen sucht.
Wertungstipp___9.0/10
Leserwertung__8.11111111111/10
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AUF EINEN BLICK___
Publisher Square-Enix
Entwickler Square-Enix
Preis unklar
Genre Action-Rollenspiel
Spieler 1
PSN nein
USK-Freigabe unklar
KURZ UND KNAPP___
Das erste »Final Fantasy« auf der Playstation 3. Mit einigen Neuerungen und überwältigender Grafikpracht.
DAS STECKT DRIN___

