PREVIEW
Soul Calibur: Broken Destiny
Ein Beat ’em Up, das auf der kleinen PSP richtig groß rauskommt.
Der Sommer wird heiß. Denn mit »Soul Calibur« und »Dissidia: Final Fantasy« stehen bald zwei solide Vertreter des Beat-‘em-Up-Genres im Ring. Auf den ersten Blick scheinen beide Produktionen durchaus ähnlich, doch tatsächlich haut jedes in eine andere Kerbe. Welcher Titel ist für wen geeignet? Lassen wir Taten sprechen – im Fall von »Soul Calibur: Broken Destiny« anhand einer leider noch recht unvollständigen Version mit wenig Umfang. Es fehlt nicht nur der Quest-Modus mit Rahmenhandlung für Einzelspieler, sondern auch der Ad-hoc-Modus für Duelle zu zweit. Schwamm drüber, für erste Eindrücke zum Spielablauf reicht die Version immerhin aus.
Zwei gehen rein…
Das Gameplay? Klassisch. Eine Arena, zwei Kämpfer, die sich mit Fersen, Fäusten und Waffen vertrimmen. Das Tempo ist hoch. PS3M konnte sich an acht Kämpfern versuchen, darunter sind alte Bekannte wie Nunchacku-Schwinger Maxi, Katana-Samurai Mitsurugi und Dämonen-Fürst Asteroth. Aber auch neue Gesichter wie Voldo-Abklatsch Dampierre und Speerwerferin Hilde sind dabei. Absolutes Highlight im Kämpferrepertoire: Anti-Held Kratos aus »God of War«, der auch hier fleißig seine Chaosklingen schwingt. Aber nicht nur optisch unterscheiden sich die Figuren, auch spielerisch ist Abwechslung geboten. So teilen Siegfried oder Nightmare mit ihren Schwertern kräftig aus, brauchen aber vergleichsweise lang zur Ausführung – anders als zum Beispiel Cassandra oder Raphael mit ihren Waffen. So unterschiedlich die Raufbolde auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Jede Feuertaste und jede Tastenkombination löst einen Angriff aus. Das führt zu klassischem Button-Mashing, also eher wildem und chaotischem Gekloppe. Oft reicht es – zumindest in der vorliegenden Version – einfach nur auf die Tasten zu hämmern. Selbst das haut den Gegner um oder wenigstens aus dem Ring. Ist halt eher leichtfüßige, sehr gutaussehende Unterhaltung.
…einer geht raus
Denn seit Dreamcast-Zeiten glänzt die Serie mit überragender Grafik; das ist und das bleibt so. Die Figuren sehen herrlich detailliert aus, bewegen sich geschmeidig wie Tiger durch den Ring. Während ein Areal einen eindrucksvollen abendlichen Sonnenuntergang auf den Bildschirm zaubert, dient auf einer anderen Karte eine liebevoll gestaltete Ruine als Ort des Geschehens. Schon jetzt in der Vorabversion gibt es keinerlei Ruckler zu vermelden – klasse! Ebenfalls verdienen die überraschend kurzen Ladezeiten Lob. Abgerundet wird das Spielerlebnis von einem sehr hörenswerten, sehr druckvollen und geradezu monumentalen Soundtrack.
Kurz gesagt, das hier ist ein »Soul Calibur« – nicht mehr und nicht weniger. Die hohen Erwartungen der Fans an Grafik und Gameplay werden wohl erfüllt, jetzt muss am Ende noch der Umfang stimmen. Ist was ganz anderes als »Dissidia: Final Fantasy«, wo es allem Anschein nach deutlich mehr zu erkunden und zu erforschen gibt und die Rollenspiel-Elemente mit den dadurch verfügbaren Taktik-Facetten mehr Tiefe versprechen, während »Soul Calibur« mit ausgeprägter Einsteiger-Freundlichkeit, hoher Zugänglichkeit und vor allem mehr reinrassigem Nahkampf-Gameplay kontern könnte. Ob’s so kommt? Die Entscheidung fällt im Test in der kommenden Ausgabe!
Zwei gehen rein…
Das Gameplay? Klassisch. Eine Arena, zwei Kämpfer, die sich mit Fersen, Fäusten und Waffen vertrimmen. Das Tempo ist hoch. PS3M konnte sich an acht Kämpfern versuchen, darunter sind alte Bekannte wie Nunchacku-Schwinger Maxi, Katana-Samurai Mitsurugi und Dämonen-Fürst Asteroth. Aber auch neue Gesichter wie Voldo-Abklatsch Dampierre und Speerwerferin Hilde sind dabei. Absolutes Highlight im Kämpferrepertoire: Anti-Held Kratos aus »God of War«, der auch hier fleißig seine Chaosklingen schwingt. Aber nicht nur optisch unterscheiden sich die Figuren, auch spielerisch ist Abwechslung geboten. So teilen Siegfried oder Nightmare mit ihren Schwertern kräftig aus, brauchen aber vergleichsweise lang zur Ausführung – anders als zum Beispiel Cassandra oder Raphael mit ihren Waffen. So unterschiedlich die Raufbolde auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Jede Feuertaste und jede Tastenkombination löst einen Angriff aus. Das führt zu klassischem Button-Mashing, also eher wildem und chaotischem Gekloppe. Oft reicht es – zumindest in der vorliegenden Version – einfach nur auf die Tasten zu hämmern. Selbst das haut den Gegner um oder wenigstens aus dem Ring. Ist halt eher leichtfüßige, sehr gutaussehende Unterhaltung.
…einer geht raus
Denn seit Dreamcast-Zeiten glänzt die Serie mit überragender Grafik; das ist und das bleibt so. Die Figuren sehen herrlich detailliert aus, bewegen sich geschmeidig wie Tiger durch den Ring. Während ein Areal einen eindrucksvollen abendlichen Sonnenuntergang auf den Bildschirm zaubert, dient auf einer anderen Karte eine liebevoll gestaltete Ruine als Ort des Geschehens. Schon jetzt in der Vorabversion gibt es keinerlei Ruckler zu vermelden – klasse! Ebenfalls verdienen die überraschend kurzen Ladezeiten Lob. Abgerundet wird das Spielerlebnis von einem sehr hörenswerten, sehr druckvollen und geradezu monumentalen Soundtrack.
Kurz gesagt, das hier ist ein »Soul Calibur« – nicht mehr und nicht weniger. Die hohen Erwartungen der Fans an Grafik und Gameplay werden wohl erfüllt, jetzt muss am Ende noch der Umfang stimmen. Ist was ganz anderes als »Dissidia: Final Fantasy«, wo es allem Anschein nach deutlich mehr zu erkunden und zu erforschen gibt und die Rollenspiel-Elemente mit den dadurch verfügbaren Taktik-Facetten mehr Tiefe versprechen, während »Soul Calibur« mit ausgeprägter Einsteiger-Freundlichkeit, hoher Zugänglichkeit und vor allem mehr reinrassigem Nahkampf-Gameplay kontern könnte. Ob’s so kommt? Die Entscheidung fällt im Test in der kommenden Ausgabe!
Vorschau Killzone 2 - PS3
PS3 Preview Spec Ops - The Line
PS3 Preview Max Payne 3 PS3M sagt:
Flüssiges Gameplay, bei gewohnt hohem Tempo und eindrucksvoller Grafikpracht. Der PSP-Ableger scheint zu glücken.
Wertungstipp___7.5/10
Leserwertung__9.0/10
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AUF EINEN BLICK___
Publisher Namco-Bandai
Entwickler Namco
Preis
Genre Beat ’em Up
Spieler 1 - 2
PSN unklar
USK-Freigabe
KURZ UND KNAPP___
DAS STECKT DRIN___

