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 PREVIEW 

 

Street Fighter IV

So spielt sich das Combo-Gewitter…

Produzent Yoshinori Ono (»Devil May Cry«, »Onimusha 2«) war um seine Aufgabe nicht zu beneiden, die im Jahr 2006 an ihn herangetragen wurde: Entwirf ein neues »Street Fighter«, das Fans des Originals von 1991 begeistert in die Hand nehmen, mit dem sich aber gleichzeitig auch Genre-Neulinge anfreunden möchten. Und es scheint, als hätte Ono in einigen strategischen Entscheidungen ein glückliches Händchen bewiesen. Soviel steht nach ausgiebigem Probespiel einer nahezu vollständigen Preview-Version fest: Noch nie hat ein »Street Fighter« derart umwerfend gut ausgehen. Capcoms dreidimensionale Rendertechnik ist absolute Referenzklasse, das muss man gesehen haben! Zweitens ist die Entscheidung, das schlagkräftige Dutzend aus dem Original-Automaten »Street Figher II« zu reanimieren, goldrichtig. Ryu, Zangief, Sagat oder Bison, die Wiedersehens-Freude ist einfach immens. Und dass man erprobte Highlights bei der Konkurrenz von SNK abkupfert, auch okay: Via Revenge-Leiste – wie zum Beispiel in »Samurai Shodown« – lassen sich auch aussichtslose Kämpfe noch drehen. Beim Charakterdesign lässt man sich bei SNKs Miss Cool C.Viper inspirieren, gibt das sogar offen zu – sehr fair. Viertens ist Handlichkeit Trumpf: Jeder Charakter besitzt wie in »Super Street Fighter II« nun wieder lediglich einen Super Special Move, endloses ödes Auswendiglernen fällt also flach.

Aber wie diese und auch die Ultra-Moves in Szene gesetzt sind, lässt keine Wünsche offen. Einer der konsolenexklusiven Neuzugänge – Akuma – führt seine schwarze Seite auch in seinem Supermove vor: Der Screen verdunkelt sich, eine Reihe japanische Kanji-Zeichen erscheint, und sobald es wieder hell wird, bläst’s dem Gegner die Lebenslichter aus – ohne Chance zum Konter.

Das Kampfsystem
Last but not least wird das unzugängliche Parry-System aus „Street Fighter III“, in das Hunderte Stunden Training investiert werden wollen, über Bord geworfen und durch das dreistufige Fokus-System ersetzt, das eine wesentlich zivilere Lernkurve bietet. Stufe eins eignet sich auch für Gelegenheitsspieler, die keine einzelnen Animationsframes zählen und ihre Aktionen danach ausrichten wollen. Einfach gleichzeitig die Tasten für Medium-Punch plus Medium-Kick antippen, und schon lässt der favorisierte Kämpfer einen unblockbaren Angriff vom Stapel. Das erste Erfolgserlebnis ist da. Stufe zwei bedarf schon etwas mehr Eingewöhnungszeit, lässt jedoch bei Erfolg einen gegnerischen Treffer schlucken und eignet sich somit bestens gegen Defensivkünstler, die sich feuerbälleschleudernd in der gegenüberliegenden Ecke der Arena verschanzen. Die dritte und letzte Stufe schließlich ist die Königsdisziplin.

[...weiter geht's im Heft]

In Ausgabe 01/09 erfährst du außerdem...

- Die neue Kämpfer im Detail
- Welche Änderungen zum letzten "Street Fighter" Einzug erhalten haben
- Was die neue Grafik-Engine her macht
- Was in Sachen Multiplayer zu erwarten ist
weiter Vorschau Killzone 2 - PS3
weiter PS3 Preview Spec Ops - The Line
weiter PS3 Preview The Darkness 2
PS3M sagt:

Spagat geschafft: Zugänglich genug für Einsteiger und doch herausfordernd für Profis - ein Old-School-Klassiker in einem Gewand mit Suchtpotenzial

Wertungstipp___8./10
Leserwertung__10.0/10

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AUF EINEN BLICK___

EAN:

Publisher Capcom
Entwickler Capcom
Preis
Genre
Spieler 1 - 2
PSN Ja
USK-Freigabe

KURZ UND KNAPP___

In den Fußstapfen einer Legende: Zehn Jahre nach dem letzten Turnier will »Street Fighter IV« das Beat-’em-Up-Genre wieder auf die Beine stellen.

DAS STECKT DRIN___

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