TEST
The Beatles: Rock Band
Auf Wellenlänge mit den Vätern der Popkultur…
Die Beatles. Erste Boyband. Begründer der modernen Popukultur. Schöpfer von gefühlten 100 Ohrwürmern: Jetzt, rund 40 Jahre nach ihrer Blüte, feiern die vier Pilzköpfe aus Liverpool ihr Comeback auf der Konsole. Die neueste »Rock Band«-Edition enthält 45 frisch gemasterte Hits, auf Wunsch gibt´s authentische Plastik-Nachbauten der Beatles-Instrumente dazu. Was also kann der neue »Rock Band«-Ableger? Und kann er mehr als jüngst die enttäuschende »AC/DC«-Adaption? Das Gameplay jedenfalls bleibt sich treu: Mit Instrumente-Controller oder der eigenen Stimme knipst man heranzoomende Noten im Takt vom Fließband. Die drei Instrumenten-Spuren nehmen dabei gut zweidrittel des unteren Bildschirms ein. Darüber die Leiste mit dem Songtext und die Tonhöhenanzeigen für die drei Gesangsspuren. Mit jedem Controller lässt sich zudem per Tastenkommando der »Overdrive«-Modus auslösen: Die Menge tobt, und es hagelt Punkte auf das Konto. Orgiastisch!
Einmal gelernt…
Weitere Punkte gibt es für perfekt gespielte Notenserien, sowohl für Solisten aber auch für die gesamte Band. Dazu kommt der neue »Unisono«-Bonus für das perfekte Nachträllern mehrstimmiger Harmoniefolgen. Bekanntlich haben die Beatles viele ihrer Songs mehrstimmig gesungen, folgerichtig dürfen sich auch hier mehrere Lead-Sänger a capella versuchen. Leider nur drei Stimmen, aber immerhin. Wer als Chor oder Band nicht gut zusammen arbeitet und zu oft aus dem Takt gerät, der musste bei bisherigen »Rock Band«-Titeln stets die Bühne verlassen. Diese unschöne Konsequenz lässt sich durch den »No Fail«-Modus vermeiden. Das macht »The Beatles« zum einsteigerfreundlichen Party-Game. Außerdem lässt sich das Zusammenspiel anhand einer Einführung gut trainieren.
Weitere Punkte gibt es für perfekt gespielte Notenserien, sowohl für Solisten aber auch für die gesamte Band. Dazu kommt der neue »Unisono«-Bonus für das perfekte Nachträllern mehrstimmiger Harmoniefolgen. Bekanntlich haben die Beatles viele ihrer Songs mehrstimmig gesungen, folgerichtig dürfen sich auch hier mehrere Lead-Sänger a capella versuchen. Leider nur drei Stimmen, aber immerhin. Wer als Chor oder Band nicht gut zusammen arbeitet und zu oft aus dem Takt gerät, der musste bei bisherigen »Rock Band«-Titeln stets die Bühne verlassen. Diese unschöne Konsequenz lässt sich durch den »No Fail«-Modus vermeiden. Das macht »The Beatles« zum einsteigerfreundlichen Party-Game. Außerdem lässt sich das Zusammenspiel anhand einer Einführung gut trainieren.
Im Einklang
Beklagenswert ist wiederum das Aussehen von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr. Die Fab Four dürften gern etwas detailreicher und lebendiger rüberkommen. Dennoch macht das Ganze was her. Schon charmant, wie sich die Bühne passend zum Titel verändert, wie bei »Yellow Submarine« poppige Farben im psychedelischen Effektfeuerwerk verlaufen, wie das Quartett zu »Here comes the Sun« im Blumenfeld tobt. Gleichwohl dürften Fans maulen, weil der Karrieremodus nur Liedgut aus den Schaffensjahren 1960 bis 1970 enthält. Früheres Material mit Stuart Sutcliffe am Bass und Pete Best an den Drums fehlt, ebenso das komplette »Abbey Road«-Album. Das will Electronic Arts zwar als kostenpflichtigen Download nachreichen, doch das hat den Mief der Abzocke an sich. Einsteiger werden es wiederum zu schätzen wissen, dass alle Lieder von Anfang an freigeschaltet sind. Weiterer Pluspunkt: Vorhandene Instrumente von »Rock Band« und »Guitar Hero« sind mit den Pilzkopf-Klassikern kompatibel. Gut so. Denn das neue Beatles-Komplett-Equipment mit Schlagzeug, Gitarre, Mikro, Anschluss-Weiche und Software kostet rund 200 Euro. Sieht zwar recht zeitgemäß aus, ist aber weder besser verarbeitet noch aus anderen Gründen den bisherigen Instrumenten vorzuziehen.
Beklagenswert ist wiederum das Aussehen von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr. Die Fab Four dürften gern etwas detailreicher und lebendiger rüberkommen. Dennoch macht das Ganze was her. Schon charmant, wie sich die Bühne passend zum Titel verändert, wie bei »Yellow Submarine« poppige Farben im psychedelischen Effektfeuerwerk verlaufen, wie das Quartett zu »Here comes the Sun« im Blumenfeld tobt. Gleichwohl dürften Fans maulen, weil der Karrieremodus nur Liedgut aus den Schaffensjahren 1960 bis 1970 enthält. Früheres Material mit Stuart Sutcliffe am Bass und Pete Best an den Drums fehlt, ebenso das komplette »Abbey Road«-Album. Das will Electronic Arts zwar als kostenpflichtigen Download nachreichen, doch das hat den Mief der Abzocke an sich. Einsteiger werden es wiederum zu schätzen wissen, dass alle Lieder von Anfang an freigeschaltet sind. Weiterer Pluspunkt: Vorhandene Instrumente von »Rock Band« und »Guitar Hero« sind mit den Pilzkopf-Klassikern kompatibel. Gut so. Denn das neue Beatles-Komplett-Equipment mit Schlagzeug, Gitarre, Mikro, Anschluss-Weiche und Software kostet rund 200 Euro. Sieht zwar recht zeitgemäß aus, ist aber weder besser verarbeitet noch aus anderen Gründen den bisherigen Instrumenten vorzuziehen.
Ausgabe:09/2009
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Uncharted 3: Drake's Deception
PS3 Test King of Fighters PS3M sagt:
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Grafik _____________
Hübsch und effektreich inszeniert, aber niedriger Detailgrad |
6 |
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Sound _____________
45 zeitlose Beatles-Songs. Was gäbe es da zu meckern? |
9 |
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Steuerung __________
Ein Quartett zu sechst? Das funktioniert tatsächlich! |
9 |
URTEIL 8.1/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 6 |
| Sound _____________ | 9 |
| Steuerung __________ | 8 |
URTEIL 8.0 /10
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AUF EINEN BLICK __
Publisher Electronic Arts
Entwickler Harmonix
Preis ab 50 Euro
Genre Musik
Spieler 1 - 6
PSN Ja
USK-Freigabe ab 0 Jahren
KURZ UND KNAPP __
Die berühmtesten Beatles-Stücke zum nachspielen.


KOMMENTARE:
(ich hab direkt wieder die alten Filme im Kopf gehabt, die ich als Kind gesehen hab ... wirkt für mich alles sehr stimmig)
Man spürt im Spiel förmlich, dass die noch lebenden Beatles sich intensiv am Projekt beteildigt haben.