TEST
Heroes over Europe
Runter kommen sie immer…
Über den Wolken muss die Freiheit grenzenlos sein – solange man nicht von einem Kampfgeschwader vom Himmel geholt wird. Das zeigt auch »Heroes over Europe«, das sich als klassische Arcade-Flugsimulation im Stil von »Tom Clancy’s H.A.W.X.« versteht. Will heißen, dass Nachwuchspiloten ihren Kampfvogel aus der Verfolgerperspektive lenken und den Finger fest am Abzug kleben haben. Klingt nach Spaß, wird aber auf die Dauer ein wenig eintönig.
Es war einmal der Weltkrieg…
Natürlich braucht so eine Flugsimulation das passende Setting. Und was würde sich da besser aufdrücken, als der – Achtung, Ironie! - so herrlich unverbrauchte Zweite Weltkrieg. Der Kampagnen-Modus erzählt per Zwischensequenzen den Krieg in Europa anno 1940, inklusive Schwarz-Weiß-Filmen aus der Wochenschau. Wirkt zwar alles authentisch und auch die deutschen Sprecher machen einen guten Job, nur hatte man das so schon etliche Male über den Bildschirm flimmern sehen. Egal, rein in die Maschine und los geht’s. Eines vorweg: Zwar können Spieler zwischen Arcade- und Professionell-Modus umschalten, bis auf ein paar Lenkunterschiede bleibt die große Differenz aber aus. So oder so braucht man sich wenigstens keine Gedanken um Treibstoff oder Munition zu machen, beide ist unlimitiert gebunkert. Folgerichtig darf der Finger ruhig am Abzug festwachsen. Klappt am Anfang auch ganz gut, spätestens beim Kampf um den Hafen von Dover scheitert das Dauerfeuer aber: Die schnell steigende Gegner-KI und die vielen Feine machen schon die dritte Mission zum Spießrutenlauf. Da greift man gerne zur eindrucksvoll inszenierte Technik der Zielerfassung: Wer nahe genug an einen Feind heran kommt und ihn lang genug im Visier behält, darf mit der LB-Schulteraste in einen heranzoomenden Zeitlupenmodus schalten. Damit ist eine gezielter Salve auf den Motor möglich ist. Ein direkter Treffer lässt den Feind schnell abschmieren.
Es war einmal der Weltkrieg…
Natürlich braucht so eine Flugsimulation das passende Setting. Und was würde sich da besser aufdrücken, als der – Achtung, Ironie! - so herrlich unverbrauchte Zweite Weltkrieg. Der Kampagnen-Modus erzählt per Zwischensequenzen den Krieg in Europa anno 1940, inklusive Schwarz-Weiß-Filmen aus der Wochenschau. Wirkt zwar alles authentisch und auch die deutschen Sprecher machen einen guten Job, nur hatte man das so schon etliche Male über den Bildschirm flimmern sehen. Egal, rein in die Maschine und los geht’s. Eines vorweg: Zwar können Spieler zwischen Arcade- und Professionell-Modus umschalten, bis auf ein paar Lenkunterschiede bleibt die große Differenz aber aus. So oder so braucht man sich wenigstens keine Gedanken um Treibstoff oder Munition zu machen, beide ist unlimitiert gebunkert. Folgerichtig darf der Finger ruhig am Abzug festwachsen. Klappt am Anfang auch ganz gut, spätestens beim Kampf um den Hafen von Dover scheitert das Dauerfeuer aber: Die schnell steigende Gegner-KI und die vielen Feine machen schon die dritte Mission zum Spießrutenlauf. Da greift man gerne zur eindrucksvoll inszenierte Technik der Zielerfassung: Wer nahe genug an einen Feind heran kommt und ihn lang genug im Visier behält, darf mit der LB-Schulteraste in einen heranzoomenden Zeitlupenmodus schalten. Damit ist eine gezielter Salve auf den Motor möglich ist. Ein direkter Treffer lässt den Feind schnell abschmieren.
Stukas im Visier
Abschießen, das wär auch schon das Stichwort für die 19 Missionen. Prinzipiell geht es um nichts anderes, als auf Seite der Amerikaner, Engländer oder Neuseeländer möglichst viele Messerschmidt oder Focke-Wulf vom Himmel zu holen. Zwar versucht »Heroes over Europe« mit kurzen Einlagen, wie etwa das Hochjagen von Wasser-Minen oder unter Zeitdruck Öltanker zu beschützen, Abwechslung zu erzeugen, letztendlich läuft’s aber immer auf dasselbe hinaus. Da kommen einen die gut 45 Minuten pro Mission teils richtig lang vor, zumal sie ohne Zusammenhang aufeinander folgen. Motivierende Wirkung ergibt sich da hauptsächlich aus der Tatsache, dass man alle 14 Flugzeuge - Hurricane Mk I, Spitfire MK IIa etc. – freischalten kann. Beeindruckender ist da schon die Grafik mit der wunderschön detaillierten Kulissen, wie zum Beispiel der Kampf in den französischen Alpen oder über dem nächtlichen London. Auch die akkurat modellierten Maschine sowie das Schadensmodell wissen zu überzeugen und der Mehrspieler-Modus bietet genug Futter: Deathmatch, Team-Dogfight, Basen-Zerstörung und fünf Kampagne-Karten für bis zu 16 Spieler machen Laune. Damit bleibt der Titel zwar für Freunde von Arcade-Action halbwegs interessant, wahre Flieger heben allerdings besser mit »IL-2 Sturmovik: Birds of Prey« ab.
Abschießen, das wär auch schon das Stichwort für die 19 Missionen. Prinzipiell geht es um nichts anderes, als auf Seite der Amerikaner, Engländer oder Neuseeländer möglichst viele Messerschmidt oder Focke-Wulf vom Himmel zu holen. Zwar versucht »Heroes over Europe« mit kurzen Einlagen, wie etwa das Hochjagen von Wasser-Minen oder unter Zeitdruck Öltanker zu beschützen, Abwechslung zu erzeugen, letztendlich läuft’s aber immer auf dasselbe hinaus. Da kommen einen die gut 45 Minuten pro Mission teils richtig lang vor, zumal sie ohne Zusammenhang aufeinander folgen. Motivierende Wirkung ergibt sich da hauptsächlich aus der Tatsache, dass man alle 14 Flugzeuge - Hurricane Mk I, Spitfire MK IIa etc. – freischalten kann. Beeindruckender ist da schon die Grafik mit der wunderschön detaillierten Kulissen, wie zum Beispiel der Kampf in den französischen Alpen oder über dem nächtlichen London. Auch die akkurat modellierten Maschine sowie das Schadensmodell wissen zu überzeugen und der Mehrspieler-Modus bietet genug Futter: Deathmatch, Team-Dogfight, Basen-Zerstörung und fünf Kampagne-Karten für bis zu 16 Spieler machen Laune. Damit bleibt der Titel zwar für Freunde von Arcade-Action halbwegs interessant, wahre Flieger heben allerdings besser mit »IL-2 Sturmovik: Birds of Prey« ab.
Ausgabe:
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Uncharted 3: Drake's Deception
PS3 Test King of Fighters PS3M sagt:
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Grafik _____________
Detaillierte Kulissen und Modelle |
8 |
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Sound _____________
Flache Sounds, gute Sprachausgabe |
7 |
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Steuerung __________
Knifflig, braucht Übung |
7 |
URTEIL 7.0/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 0 |
| Sound _____________ | 0 |
| Steuerung __________ | 0 |
URTEIL 0.0 /10
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AUF EINEN BLICK __
Publisher Ubisoft
Entwickler http://Transmission Games
Preis ab 45 Euro
Genre Flugsimulation
Spieler 1 - 16
PSN Ja
USK-Freigabe ab 16 Jahren
KURZ UND KNAPP __
Flug-Simulation im Arcade-Stil mit Non-Stop-Ballerei.

