TEST
Lego Indiana Jones 2
Prügelparade mit Plastikpeitsche
Noch immer mag Archäologie-Professor Henry »Indiana« Jones Jr. nicht in Rente gehen – und das trotz seines letzten und irgendwie nicht ganz so unterhaltsamen Leinwand-Abenteuers »Das Königreich des Kristallschädels«. Zum Glück macht das Ganze in dieser spielbaren Fassung, also nach Umzug ins virtuelle Lego-Universum, sehr viel mehr Spaß als im Kino. Hier stecken nämlich ein weiteres Mal zahllose Ideen und witziges Gameplay drin und ergeben einen unübertrefflichen Unterhaltungswert für Jung und Alt, Groß und Klein. Das schaffen wohl wirklich nur die kleinen, bunten Klötzchen aus Dänemark!
Also Konsole an, Peitsche raus und ab nach Peru. Dort wartet die geheimnisvolle Kristallbirne, der den Weg ins sagenhafte Goldland El Dorado weisen soll. Nicht nur einfach als Lego-Männchen, sondern als klötzchengewordenes Pendant des Kinohelden durchstreift der Spieler unzählige hübsche Kulissen und macht ob der vielen entdeckenswerten Kleinigkeiten große Augen. Laufen und springen, derlei Akrobatik bildet die Basis wie in jedem Action-Abenteuer. Schiebe- und Schalterrätsel dienen der Auflockerung, genauso wie haufenweise Gegner: russische Schatzjäger, Buschkrieger und Tempelwächter in lustigen Varianten. Die Angreifer werden dank der vorteilhaften Third-Person-Draufsicht und Indys schlagkräftiger Argumente aber schnell zerlegt: Ausgepeitscht, erschossen oder von der Klippe gestürzt, zerfallen die Lego-Feinde in dutzende Klötzchen – immer wieder ein hübscher Anblick. Zurück bleiben Gold, Verkleidungen oder Waffen, an denen sich der Professor nach Herzenslust bedienen kann. Dank der kinderleichten Steuerung beherrscht man Indys Bewegungen schon bald aus dem Effeff: Springen per Kreuz-Taste, peitschen, hauen oder werfen per Viereck-Taste, Waffen wechseln mit dem Kreis-Knöpfchen – passt! Alles andere, zum Beispiel die Kameraführung, übernimmt das Spiel, was jedoch nicht immer von Vorteil ist. In schmalen Gängen und Ecken zieht die Kamera nicht mit, die Figur verliert sich hinter einer Wand oder stürzt in den Abgrund. Schade, denn am selben Problem krankte schon im Vorgängertitel. Trotzdem ist es ein Fest, frei Schnauze durch die bunten Umgebungen zu wandern, die Lego-Bäumchen und Klötzchen-Gebäude einstürzen zu lassen und kleine Geheimpfade zu entdecken.
Also Konsole an, Peitsche raus und ab nach Peru. Dort wartet die geheimnisvolle Kristallbirne, der den Weg ins sagenhafte Goldland El Dorado weisen soll. Nicht nur einfach als Lego-Männchen, sondern als klötzchengewordenes Pendant des Kinohelden durchstreift der Spieler unzählige hübsche Kulissen und macht ob der vielen entdeckenswerten Kleinigkeiten große Augen. Laufen und springen, derlei Akrobatik bildet die Basis wie in jedem Action-Abenteuer. Schiebe- und Schalterrätsel dienen der Auflockerung, genauso wie haufenweise Gegner: russische Schatzjäger, Buschkrieger und Tempelwächter in lustigen Varianten. Die Angreifer werden dank der vorteilhaften Third-Person-Draufsicht und Indys schlagkräftiger Argumente aber schnell zerlegt: Ausgepeitscht, erschossen oder von der Klippe gestürzt, zerfallen die Lego-Feinde in dutzende Klötzchen – immer wieder ein hübscher Anblick. Zurück bleiben Gold, Verkleidungen oder Waffen, an denen sich der Professor nach Herzenslust bedienen kann. Dank der kinderleichten Steuerung beherrscht man Indys Bewegungen schon bald aus dem Effeff: Springen per Kreuz-Taste, peitschen, hauen oder werfen per Viereck-Taste, Waffen wechseln mit dem Kreis-Knöpfchen – passt! Alles andere, zum Beispiel die Kameraführung, übernimmt das Spiel, was jedoch nicht immer von Vorteil ist. In schmalen Gängen und Ecken zieht die Kamera nicht mit, die Figur verliert sich hinter einer Wand oder stürzt in den Abgrund. Schade, denn am selben Problem krankte schon im Vorgängertitel. Trotzdem ist es ein Fest, frei Schnauze durch die bunten Umgebungen zu wandern, die Lego-Bäumchen und Klötzchen-Gebäude einstürzen zu lassen und kleine Geheimpfade zu entdecken.
Wie schon der Vorgängertitel »Die legendären Abenteuer« ist auch »Lego Indiana Jones 2« auf kooperatives Gameplay ausgelegt, denn Dr. Jones ist stets in KI-Begleitung unterwegs. Deren Rolle kann jederzeit ein Mitspieler übernehmen, indem er die Start-Taste auf dem zweiten Controller drückt. Dazu zählen unter anderem der Kollaborateur Mac, der junge Mutt oder Professor Oxley, die genau wie Indy alle eigene Spezialfähigkeiten besitzen. Während Jones mit seiner Peitsche Feinde fesseln und hinter sich herschleifen, über Abgründe hangeln und Tore öffnen kann, müssen seine Helferlein zum Beispiel kaputte Maschinen reparieren, Zielscheiben umschießen oder Fahrzeuge lenken. Ein Zusammenspiel der einzelnen Fähigkeiten ist dabei zur Lösung der Rätsel unerlässlich und bietet genau deswegen so fesselnde Mehrspieler-Unterhaltung. Auch in vielen Endgegner-Kämpfen kommt es auf das Miteinander an: Den fiesen Oberst Dovchenko mit seinem eigenen Flammenwerfer zu grillen oder einen riesigen Schwarm Lego-Ameisen zu bezwingen, das weckt Teamgeist! Ein bisschen schade sicherlich, dass der Begleiter zwingend vor der gleichen Konsole sitzen muss. Ein onlinefähiger Mehrspieler-Modus wäre als Alternative mehr als willkommen gewesen.
Die aus dem ersten Teil bekannte Universität, von der aus Dr. Jones seine Reisen in aller Herren Länder antritt, wird diesmal zu einer »Oberwelt« getauften Ansammlung von Gebäuden. Hinter jedem Bau verbirgt sich ein Level. Prinzipell sind so alle Missionen von Beginn an zugänglich, jedoch sind nicht alle sofort und gleich komplett lösbar. Einige sind durch kleinere Rätsel gesperrt, die man erst später mit dann gefundenen Gegenständen lösen kann. Für andere Levels benötigt man die speziellen Fähigkeiten eines Charakters, den man erst freispielen muss. Und das passiert nicht selten bei über 60 Figuren! So freut man sich jedes Mal aufs Neue, wenn ein neuer Spielabschnitt nach langem Warten begehbar ist und man neue Areale entdecken darf. Das Spiel gibt einem entsprechende Tipps, wo wann was erledigt werden kann. Gut so.
Die aus dem ersten Teil bekannte Universität, von der aus Dr. Jones seine Reisen in aller Herren Länder antritt, wird diesmal zu einer »Oberwelt« getauften Ansammlung von Gebäuden. Hinter jedem Bau verbirgt sich ein Level. Prinzipell sind so alle Missionen von Beginn an zugänglich, jedoch sind nicht alle sofort und gleich komplett lösbar. Einige sind durch kleinere Rätsel gesperrt, die man erst später mit dann gefundenen Gegenständen lösen kann. Für andere Levels benötigt man die speziellen Fähigkeiten eines Charakters, den man erst freispielen muss. Und das passiert nicht selten bei über 60 Figuren! So freut man sich jedes Mal aufs Neue, wenn ein neuer Spielabschnitt nach langem Warten begehbar ist und man neue Areale entdecken darf. Das Spiel gibt einem entsprechende Tipps, wo wann was erledigt werden kann. Gut so.
Wer endlich die insgesamt drei Oberwelten des »Königreich des Kristallschädels« gemeistert hat, darf sich danach über drei Bonus-Welten freuen: Je eine gibt’s zu den alten Kinofilmen »Jäger des verlorenen Schatzes«, »Der Tempel des Todes« und »Der letzte Kreuzzug«. Und dabei hat Lucasarts nicht einfach bewährte Herausforderungen aus dem Vorgänger-Spiel kopiert: Hier gibt es neue, nachspielbare Szenen aus den Leinwandstreifen, die es noch in keinem »Lego Indiana Jones« zu sehen gab. Etwa eine Hatz durch Shanghai oder eine Verfolgungsjagd mit Shorty. Dadurch lohnt sich auch für diejenigen die Anschaffung, die »Die legendären Abenteuer« bereits verschlungen haben. Tolle Beigabe.
Dasselbe Lob gebührt der witzig-charmanten Inszenierung der gerenderten Zwischensequenzen. Selbst ohne die feine deutsche Sprachausgabe bleibt dank Lego-Indy und Co. kein Auge trocken. Die Situationskomik ist einfach mitreißend und nimmt den Film wieder einmal ganz schön aufs Korn. Doch auch Nicht-Kenner des Streifens dürfen angesichts der skurrilen Mimik und Gestik den einen oder anderen Lacher ausstoßen. Da stört es wenig, dass die Entwickler auch ihre eigene Fantasie sprießen ließen und für das Game ein paar Szenen und Charaktere hinzugedichtet haben, die es im »Königreich des Kristallschädels« gar nicht gibt. Das hier wird jedenfalls Lego- und Indy-Fans gleichermaßen begeistern – und zwar schon ab dem vom Titelbildschirm mit seiner Ohrwurmmelodie: Dä-dä-dä-dääää, dä-dä-dä!
Dasselbe Lob gebührt der witzig-charmanten Inszenierung der gerenderten Zwischensequenzen. Selbst ohne die feine deutsche Sprachausgabe bleibt dank Lego-Indy und Co. kein Auge trocken. Die Situationskomik ist einfach mitreißend und nimmt den Film wieder einmal ganz schön aufs Korn. Doch auch Nicht-Kenner des Streifens dürfen angesichts der skurrilen Mimik und Gestik den einen oder anderen Lacher ausstoßen. Da stört es wenig, dass die Entwickler auch ihre eigene Fantasie sprießen ließen und für das Game ein paar Szenen und Charaktere hinzugedichtet haben, die es im »Königreich des Kristallschädels« gar nicht gibt. Das hier wird jedenfalls Lego- und Indy-Fans gleichermaßen begeistern – und zwar schon ab dem vom Titelbildschirm mit seiner Ohrwurmmelodie: Dä-dä-dä-dääää, dä-dä-dä!
Ausgabe:
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Uncharted 3: Drake's Deception
PS3 Test King of Fighters
http://www.ps3m.de/media/video/ps3m_lego_indy_2_final.wmv.FLV
media-galerie/lego-indiana-jones-2.html
PS3M sagt:
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Grafik _____________
Sieht auch ohne massig Texturen super aus. |
8 |
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Sound _____________
Dä-dä-dä-dääää! Los, mitwippen! |
9 |
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Steuerung __________
Manchmal etwas unpräzise, aber besser als im Vorgänger. |
7 |
URTEIL 8.0/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 8 |
| Sound _____________ | 8 |
| Steuerung __________ | 8 |
URTEIL 8.6 /10
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AUF EINEN BLICK __
Publisher Activision
Entwickler Traveler's Tale
Preis ab 60 Euro
Genre Action-Abenteuer
Spieler 1 - 2
PSN Ja
USK-Freigabe ab 6 Jahren
KURZ UND KNAPP __
Charmant-witzige Action mit dem wohl putzigsten Harrison Ford, seit es Lego gibt.

