Suche
Login

Artikel bewerten

Artikel kommentieren

Guter Beitrag? 

 

 TEST 

 

Naruto: Ultimate Ninja Storm 3

Goldlöckchen lädt zum Schlagabtausch…

Nach mittlerweile mehr als 522 ausgestrahlten Anime-Folgen ist der blondschopfige Ninja-Jungspund Naruto Uzumaki auch hierzulande längst keine Randerscheinung mehr. Wie schon die Vorgängerspiele der »Storm«-Reihe entfaltet auch ihr dritter Teil seine Handlung zwar zunächst unabhängig, aber dann doch ergänzend zur TV-Serie. Insgesamt stürzen sich diesmal mehr als 80 spielbare Charakter ins Kampfgetümmel – und damit fast doppelt so viele wie in Teil Zwei. Nebst einer Vielzahl aus aneinander geketteten Kampfbegegnungen bietet die Kampagne erneut eine rollenspielartige Aufgabenstellung. Die Kämpfe an sich werden meist in kurzen Anime-Sequenzen auf Celshading-Basis eingeleitet – unter anderem der fulminante Bosskampf gegen Kyūbi, eine Art neunschwänziger Riesenfuchs, gleich zu Beginn des Spiels.


Reifeprüfung für Ninjas
Musste sich Naruto in bisherigen Teile noch vom Ninja-Anwärter zum fertig ausgebildeten und schlagkräftigen Hokage hocharbeiten, so darf er sich jetzt weitaus gefährlicheren Aufgaben stellen. Zu diesem Anlass haben die »Asura’s Wrath«-Macher das Kampfsystem deutlich überarbeitet, während sich die Gangart des Storymodus im Vergleich zu Teil Zwei kaum ändert. So wird die Kampfaction immer wieder durch Bereiche aufgebrochen, in denen sich der Spieler mit Naruto wie in einem klassischen Japano-RPG frei bewegen kann und diverse Missionen erfüllen muss. Spätestens hier zeigt sich, dass »Ultimate Ninja Storm 3« vor allem beinharte Naruto-Kenner anspricht, die die Geschichte bis zum vierten großen Ninja-Krieg mitverfolgt haben. Denn unzählige Fachbegriffe und die – insbesondere auch in Kämpfen – sehr eigene Spielmechanik tragen leider dazu bei, dass sich Neueinsteiger schnell überfordert fühlen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es weder Einführungsabschnitte noch Spielhilfen gibt. Speziell in der ersten halben Stunde wird man quasi ins kalte Wasser geschleudert.



Doch treffsicher?

Dennoch: Die Kämpfe sehen, wie das gesamte Spiel, sehr gelungen aus, haben eine tolle Dynamik und geben den Stil der Anime- und Mangaserie perfekt wieder. Auch lässt sich das Kampfsystem trotz etlicher Zusatzausrüstung und spezieller Chakra-Angriffs-Funktionen mit ein wenig Durchhaltevermögen gut durchschauen. Und in Sachen Umfang pustet dich »Ninja Storm 3« sowieso aus den Socken – es gibt derart viel zu entdecken, dass man am besten gleich mehrere Wochenende einplanen sollte, um das massive Feindesaufgebot abzufrühstücken. Insofern liefert diese Fortsetzung ein tolles Fanpaket und kann dank diverser Online-Modi auch langfristig motivieren. Wer jedoch die beiden ersten »Ninja Storm«-Teile in- und auswendig kennt, könnte sich an einigen offensichtlichen Wiederholungen im Spielablauf stören. Auch wäre etwas mehr Interaktiviät in den Kampfarenen wünschenswert gewesen, denn die ist nach wie vor sehr eingeschränkt.
Ausgabe:
weiter PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
weiter PS3 Test Dead Island: Riptide
weiter PS3 Test Injustice: Götter unter uns
PS3M sagt:
Grafik _____________

Tolles Anime-Flair mit solider Technik dahinter

7
Sound _____________

Soundeffekte wie der Dampfhaken auf die Zwölf, stimmungsvolle Kompositionen

8
Steuerung __________

Nicht sehr komplex aber zielführend

8

URTEIL 7.8/10

 

Leserwertung:
Grafik _____________ 0
Sound _____________ 0
Steuerung __________ 0

URTEIL 0.0 /10

Um eine Wertung abzugeben musst Du angemeldet sein.

AUF EINEN BLICK __

EAN:

Publisher

Entwickler

Preis ab 60 Euro

Genre Action

Spieler 1 - 8

PSN ja

USK-Freigabe ab 12 Jahren

 

KURZ UND KNAPP __

Prügelabenteuer für fortgeschrittene Naruto-Fans.

FAQ

© Airmotion Games Verlags GmbH 2009 - alle Rechte vorbehalten.

www.ps3m.de   www.360-live.de