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Guter Beitrag? 

 

 TEST 

 

Ninja Gaiden Σ2

Es ist einfach eine Tatsache: Jeder mag Ninja!

Wie schon beim ersten »Ninja Gaiden Sigma« für Playstation 3 handelt es sich um eine erweiterte Fassung des zweiten Teils für Xbox 360. Das Gameplay wurde logischerweise nicht umgekrempelt. Held Ryu schnetzelt sich also noch immer durch Scharen von Gegnern in allen Größen und Formen – vom Durchschnitts-Ninja bis zum haushohen Tengu-Dämon. Im Gegensatz zu anderen Genre-Kollegen hilft hier kopfloses Tasten-Gehämmere jedoch so gut wie nichts. Wer nicht blockt, wird selbst von den niedersten Schergen des Black Spider Clans gefällt. Nur die optimale Balance aus Defensive und Offensive führt zum Erfolg. Das daraus resultierende Spielgefühl verzückt – und zwar nicht nur Genre-Profis. Denn im Vergleich zur knüppelharten Ur-Version kann man hier aufatmen. Die Entwickler haben viele Stellen deutlich besser ausbalanciert, Haar-Rauf-Passagen wie den Bossgegner im U-Bahnschacht versimpelt und so weiter. Auch das Dauerbombardement durch feindliche Explosiv-Wurfmesser wurde zurückgeschraubt. Insgesamt fühlt sich »Sigma 2« deshalb deutlich runder an als das 360-Pendant.
Doch nun zu den offensichtlicheren Neuerungen: Neben neuen Bossen und einem Koop-Modus spendieren die Japaner weitere Spielfiguren. Im Verlauf der Geschichte schlüpft man etwa ins hautenge Kostüm der vollbusigen Ninja-Kollegin Ayane, ins luftige Traditionsoutfit der Schrein-Jungfrau Momiji und in den Sado-Maso-Body der Dämonenjägerin Rachel. Jede dieser Damen darf in eigenen Kapiteln zeigen was sie drauf hat. Schade nur, dass dafür oftmals bereits besuchte Orte recycelt werden. Dass sich die drei Figuren relativ abwechslungsreich spielen, entschädigt zumindest in Ansätzen. Genau wie die Tatsache, dass sich so der Gesamtumfang noch mal um ein paar Stündchen vergrößert. Erfahrene Ninjas können mit zwölf bis 14 Stunden Spielzeit rechnen. Danach darf man sich im neuen Koop-Modus austoben: Der folgt leider nicht der Haupthandlung, sondern ist eine Variation des Missions-Modus früherer Teile. Soll heißen: Zwei Spieler werden in einen abgegrenzten Level-Teil verfrachtet und versuchen, alle Gegner zu erledigen. Klingt fad, motiviert nach kürzester Zeit aber enorm.

Technisch wurde das Spiel in Details verbessert. Die Umgebungen sehen einen Tick knackiger aus, die Figuren wirken nicht mehr ganz so künstlich. Ungereimtheiten? Gibt’s leider immer noch, wie gelegentliche Ruckler, zudem nervt immer wieder auftretender Zeilenversatz. Auch die automatische Kamera bockt ab und an wie ein störrischer Esel. Wer die Reihe kennt, wird sich das konstante Nachjustieren aber sowieso schon angewöhnt haben. Trotz der kleineren Macken kann man »Sigma 2« also jedem ans Herz legen, der packende Action-Unterhaltung zu schätzen weiß. Selbst Kenner des 360-Originals sollten mal einen Blick drauf werfen...
Nicholas Buracas
Ausgabe:10/2009
weiter PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
weiter PS3 Test Uncharted 3: Drake's Deception
weiter PS3 Test King of Fighters
PS3M sagt:
Grafik _____________

Endlich größtenteils ruckelfrei und ansehnlich

8
Sound _____________

Klasse Musik, herrliche japanische Sprecher

8
Steuerung __________

Griffig und immer genau

8

URTEIL 8.8/10

 

Leserwertung:
Grafik _____________ 8
Sound _____________ 8
Steuerung __________ 9

URTEIL 9.3 /10

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AUF EINEN BLICK __

EAN:

Publisher THQ

Entwickler

Preis ab 50 Euro

Genre Action

Spieler 1 - 2

PSN Ja

USK-Freigabe ab 18 Jahren

 

KURZ UND KNAPP __

In vielerlei Hinsicht das komplettere "Ninja Gaiden".

FAQ

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