TEST
Resident Evil 5
Irgendwo im tiefen Afrika soll sie versteckt sein, die Quelle des Progenitor-Virus, dessen Ableger uns schon in den Vorgängerspielen so sehr das Fürchten gelehrt hat. Jan Heinrich bereist den schwarzen Kontinent, fürchtet weder Schocks noch den Tod.
Afrika, die Wiege der Menschheit. Ex-Polizist Chris Redfield wird von der »Bioterrorism Security Assessment Alliance« in die Provinz Kijuju beordert: Grelle Sonne, glühender Boden, harte Schatten – eine Savanne aus Trockenheit und Sand. Er soll dem Ursprung einer Seuche nachgehen. Das Ziel ist ein kleines Dorf irgendwo im Nirgendwo. Bei der Ankunft stellt sich ihm eine kurvige Afro-Lady in den Weg. Sie weist sich als seine Partnerin aus: Sheva Alomar ist in der Gegend aufgewachsen und hat schon viele Kameraden im Kampf gegen den sich ausbreitenden Tod verloren. Gemeinsam machen sich die zwei auf zum nächsten Treffpunkt und sehen ein knappes Dutzend Männer, die mit Knüppeln auf irgendetwas einprügeln, das in einen Teppich gewickelt auf dem Boden liegt. Etwas, das offensichtlich noch lebt. Chris und Sheva nähern sich. Der Mob hält ein mit verzerrten Gesichtern. Grimmige, zu schmalen Schlitzen zusammengekniffene Augen mustern die zwei Neuankömmlinge. Das Hitzeflimmern und die irren Blicke der Meute verfestigen sich in blankem Hass. Ausgeweidete Tiere sind über Tische und Bänke verteilt. Und dann diese überdimensionierten Äxte! Was ist nur los, in diesem Nest der Majini, der Einheimischen hier?
Die Baracken und die Fleischfetzen auf dem Boden malen auch ohne Blutvergießen und handgreiflichem Terror ein Bild der Bedrohung. Es kribbelt an allen Ecken und Enden im neuesten Action-Schocker aus der »Resident Evil«-Reihe, und zwar vom ersten Augenblick an. Eine Kontaktperson lockt Chris und Sheva in einen Wellblech-Verschlag, will sie mit Schusswaffen eindecken. Es bleibt keine Zeit für Erklärungen, die Situation eskaliert. Nach der Waffenübergabe wird der Mittelsmann vor der versammelten Menge von einem hünenhaften Henker geköpft. Ihr Anführer: ein Warlord wie er im Buche steht. Er wird auf Chris aufmerksam und lässt den aufgeputschten Mob von der Leine. Es beginnt.
13 Stunden Horror
Diese Szene schildert nur den Einstieg in Akt Eins. Doch bereits diese ersten Minuten bilden ab, wie sehr die überzeugende Charakter-Zeichnung, die naturgetreuen Bilder und punktgenau eingesetzte Soundeffekte unter die Haut gehen. Die Dichte an Details zieht sich durch das komplette Afrika-Abenteuer von der Ankunft bis ins Finale. Die Entwickler aus dem Hause Capcom verknüpfen sechs Akte mit 16 Kapiteln und 13 Stunden Gameplay zu einem atemlosen Horrortrip voller Dramatik und Höhepunkte. Chris und Sheva werden getrennt, wiedervereint, treffen auf alte Bekannte und die verderbtesten Kreaturen. Das Ganze krankt nur ganz selten an Leerlauf oder Langeweile. Selbst die kurzen Ladepausen zwischen den Akten sind als kurzer Ruhepol durchaus willkommen. »Die Verschnaufpausen braucht’s wirklich«, urteilt unser Leser Lukas Hartmann, den wir einen Nachmittag lang als Tester in die Redaktion eingeladen haben. Lukas konnte anhand eines vollständigen Testmusters von »Resident Evil 5« Eindrücke sammeln. Wer sich ebenfalls als Lesertester engagieren möchte: Wir laden regelmäßig im Community-Forum auf unserer Webseite www.ps3m.de ein.
Aber zurück zum Spiel. Ein Bravo verdient bereits die Tatsache, wie deutlich sich die sechs Akte optisch, atmosphärisch und inhaltlich voneinander unterscheiden: Während Akt Eins – das Elendsviertel von Kijuju – mit den Feinheiten des Kampfsystems und der Spielmechanik vertraut macht, jagt Akt Zwei den Spieler im gepanzerten Jeep durch die Steppe, haufenweise Adrenalinschübe inklusive. Der dritte Akt forciert wiederum eher die Spannung, die sich aus der Furcht vor dem Ungewissen ergibt. Und so geht’s weiter.
[...weiter geht's im Heft]
In Ausgabe 03/09 erfährst du außerdem...
- Wie brutal "Resident Evil 5" wirklich ist
- Warum es der beste Teil der Serie ist
- Wie sich die Koop-KI schlägt
- Was es freizuschalten gibt
- Wie die Areale aufgebaut sind
- Welche Rätsel auf den Spieler warten
Die Baracken und die Fleischfetzen auf dem Boden malen auch ohne Blutvergießen und handgreiflichem Terror ein Bild der Bedrohung. Es kribbelt an allen Ecken und Enden im neuesten Action-Schocker aus der »Resident Evil«-Reihe, und zwar vom ersten Augenblick an. Eine Kontaktperson lockt Chris und Sheva in einen Wellblech-Verschlag, will sie mit Schusswaffen eindecken. Es bleibt keine Zeit für Erklärungen, die Situation eskaliert. Nach der Waffenübergabe wird der Mittelsmann vor der versammelten Menge von einem hünenhaften Henker geköpft. Ihr Anführer: ein Warlord wie er im Buche steht. Er wird auf Chris aufmerksam und lässt den aufgeputschten Mob von der Leine. Es beginnt.
13 Stunden Horror
Diese Szene schildert nur den Einstieg in Akt Eins. Doch bereits diese ersten Minuten bilden ab, wie sehr die überzeugende Charakter-Zeichnung, die naturgetreuen Bilder und punktgenau eingesetzte Soundeffekte unter die Haut gehen. Die Dichte an Details zieht sich durch das komplette Afrika-Abenteuer von der Ankunft bis ins Finale. Die Entwickler aus dem Hause Capcom verknüpfen sechs Akte mit 16 Kapiteln und 13 Stunden Gameplay zu einem atemlosen Horrortrip voller Dramatik und Höhepunkte. Chris und Sheva werden getrennt, wiedervereint, treffen auf alte Bekannte und die verderbtesten Kreaturen. Das Ganze krankt nur ganz selten an Leerlauf oder Langeweile. Selbst die kurzen Ladepausen zwischen den Akten sind als kurzer Ruhepol durchaus willkommen. »Die Verschnaufpausen braucht’s wirklich«, urteilt unser Leser Lukas Hartmann, den wir einen Nachmittag lang als Tester in die Redaktion eingeladen haben. Lukas konnte anhand eines vollständigen Testmusters von »Resident Evil 5« Eindrücke sammeln. Wer sich ebenfalls als Lesertester engagieren möchte: Wir laden regelmäßig im Community-Forum auf unserer Webseite www.ps3m.de ein.
Aber zurück zum Spiel. Ein Bravo verdient bereits die Tatsache, wie deutlich sich die sechs Akte optisch, atmosphärisch und inhaltlich voneinander unterscheiden: Während Akt Eins – das Elendsviertel von Kijuju – mit den Feinheiten des Kampfsystems und der Spielmechanik vertraut macht, jagt Akt Zwei den Spieler im gepanzerten Jeep durch die Steppe, haufenweise Adrenalinschübe inklusive. Der dritte Akt forciert wiederum eher die Spannung, die sich aus der Furcht vor dem Ungewissen ergibt. Und so geht’s weiter.
[...weiter geht's im Heft]
In Ausgabe 03/09 erfährst du außerdem...
- Wie brutal "Resident Evil 5" wirklich ist
- Warum es der beste Teil der Serie ist
- Wie sich die Koop-KI schlägt
- Was es freizuschalten gibt
- Wie die Areale aufgebaut sind
- Welche Rätsel auf den Spieler warten
Ausgabe:
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Resident Evil: Operation Raccoon City
PS3 Test Street Fighter X Tekken PS3M sagt:
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Grafik _____________
Extrem detaillierte und toll animierte Charaktere – auch die Bösen |
9 |
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Sound _____________
Stimmige Musik und authentische Soundeffekte, nur englischer Sprache |
8 |
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Steuerung __________
Per Options-Menü anpassbar, aber in jedem Fall etwas träge |
7 |
URTEIL 9.1/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 9 |
| Sound _____________ | 8 |
| Steuerung __________ | 8 |
URTEIL 8.7 /10
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KOMMENTARE:
Das BESTE SPIEL für mich überhaupt.
Hab die Dem schon x Mal durchgezockt (alleine, Online, Split Screen)
Einfach der HAMMER.
Kanns kaum noch abwarten bis das Spiel rauskommt.