TEST
Rock Band 2
Schluss mit Singstar! Jetzt ziehen wir andere Saiten auf…
Der Rest zieht nach: Nachdem »Rock Band 2« im November 2008 exklusiv für Xbox 360 erschien, schlagen nun auch unsere Metal-Herzen höher. Nach dem Motto »Besser spät als nie« rockt »Rock Band 2« endlich auch die Playstation 3 – und Playstation 2, nebenbei bemerkt.
Auf den ersten Blick scheint im Vergleich zu Teil Eins wenig verändert − sowohl optisch als auch in Sachen Gameplay bleibt alles beim Alten. Wie gehabt werden die farbigen Instrumententasten analog zu den auf dem Bildschirm vertikal ablaufenden Farbmarkierungen gedrückt. Timing ist alles! Wer die Gitarre hochreißt, schaltet den Overdrive ein und erhöht seine Punktzahl für die nächsten 30 Sekunden. Bei Drums und Gesang hingegen muss auf den richtigen Moment gewartet werden. Wer zu schlecht spielt, fliegt raus – und mit ihm gleich die ganze Band. Doch halt, auch hier hat Entwickler Harmonix nachgebessert. Um Frustmomente zu reduzieren, kann die Nicht-Versagen-Option aktiviert werden.
Nach wie vor ist der Welt-Tournee-Modus das Herzstück des Spiels. Angefangen in der elterlichen Garage gilt es, eine Weltklasse-Band aufzubauen. Die besteht aus vier Einheiten: Gitarrist, Bassist, Schlagzeuger und Sänger. Die Instrumente gibt's als so genannte »Instrument Edition« für 150 Euro inklusive Software. Nicht gerade ein Schnäppchen, doch die Anschaffung lohnt sich. Zumal die Geräte äußerst authentisch rüberkommen und das Gefühl von echten Teilen sehr gut vermitteln. Die verbesserten Instrumente der Xbox 360 sind's leider nicht. Wohlhabende Musikanten könnten allerdings Ions Schlagzeug-Kit »Drum Rocker« ins Auge fassen. Für knapp 300 Euro macht dich das Ding zwar nicht zum Slayer-Kraftwerk David Lombardo, aber fast.
Auf den ersten Blick scheint im Vergleich zu Teil Eins wenig verändert − sowohl optisch als auch in Sachen Gameplay bleibt alles beim Alten. Wie gehabt werden die farbigen Instrumententasten analog zu den auf dem Bildschirm vertikal ablaufenden Farbmarkierungen gedrückt. Timing ist alles! Wer die Gitarre hochreißt, schaltet den Overdrive ein und erhöht seine Punktzahl für die nächsten 30 Sekunden. Bei Drums und Gesang hingegen muss auf den richtigen Moment gewartet werden. Wer zu schlecht spielt, fliegt raus – und mit ihm gleich die ganze Band. Doch halt, auch hier hat Entwickler Harmonix nachgebessert. Um Frustmomente zu reduzieren, kann die Nicht-Versagen-Option aktiviert werden.
Nach wie vor ist der Welt-Tournee-Modus das Herzstück des Spiels. Angefangen in der elterlichen Garage gilt es, eine Weltklasse-Band aufzubauen. Die besteht aus vier Einheiten: Gitarrist, Bassist, Schlagzeuger und Sänger. Die Instrumente gibt's als so genannte »Instrument Edition« für 150 Euro inklusive Software. Nicht gerade ein Schnäppchen, doch die Anschaffung lohnt sich. Zumal die Geräte äußerst authentisch rüberkommen und das Gefühl von echten Teilen sehr gut vermitteln. Die verbesserten Instrumente der Xbox 360 sind's leider nicht. Wohlhabende Musikanten könnten allerdings Ions Schlagzeug-Kit »Drum Rocker« ins Auge fassen. Für knapp 300 Euro macht dich das Ding zwar nicht zum Slayer-Kraftwerk David Lombardo, aber fast.
Zurück zum Welt-Tournee-Modus. Neuestes Feature, im ersten »Rock Band« schmerzlich vermisst, ist die Möglichkeit, als Einzelspieler oder über PSN online mit Freunden einen Song zu spielen. Klappt gut, macht Spaß – so muss das sein! Durch erfolgreiche Auftritte erhält man die Spielwährung: Fans! Mehr Fans schalten neue Songs und Locations frei. So unter anderem Bühnen in Shanghai, Kanada und Berlin. Auf der Disk finden sich 84 Songs, dem Handbuch liegt ein Gutschein bei, mit dem sich nochmals 20 Stücke herunterladen lassen. Weitere Einzel-Tracks gibt es ab 0,99 Euro, Song-Pakete ab 3,50 Euro zum Download direkt im Store. Insgesamt stehen über 500 Lieder zur Verfügung: »Chop Suey« von System of a Down, »Girl’s Gone Grey« von AFI zum Beispiel. Und jede Woche kommen neue Tracks hinzu. Die komplette Liste gibt’s auf unserer Website. Wer das erste »Rock Band« besitzt, kann Songs ebenfalls importieren. Mehr leider auch nicht: Speicherstände oder Boni lassen sich nicht übertragen – Punktabzug in der B-Note.
Wer noch nie an einem Schlagzeug saß, dürfte sich vor allem über den neuen Lernmodus freuen. Dort können verschiedene Drum-Basics spielend leicht geübt werden. Auch Pros lernen die eine oder andere Technik. Ersetzt zwar keine Musikausbildung, dennoch definitiv die beste Basis für einen Einstieg.
Wer noch nie an einem Schlagzeug saß, dürfte sich vor allem über den neuen Lernmodus freuen. Dort können verschiedene Drum-Basics spielend leicht geübt werden. Auch Pros lernen die eine oder andere Technik. Ersetzt zwar keine Musikausbildung, dennoch definitiv die beste Basis für einen Einstieg.
Bereit für die erste Party? Dann ab in den Challenge-Modus. Hier können verschiedene Herausforderungen bewältigt werden. Dabei lässt sich der Schwierigkeitsgrad jedes Liedes frei einstellen. Wer also Songs mit neuen Solos oder Technik-Kombos versehen möchte, der ist hier bestens aufgehoben. Auch hier können online Freunde zugeschaltet werden. Zu guter Letzt gibt es da noch die Battle of the Bands. Hier zeigt der Spieler sein ganzes Können: Erhaltene Punkte werden hochgeladen und auf der Online-Highscore-Liste veröffentlicht.
Insgesamt bleibt zu sagen, dass »Rock Band 2« die Wände mindestens so sehr wackeln lässt wie das Vorgängerspiel. Ein paar neue Features und vor allem die neuen Online-Möglichkeiten lassen jedes Rocker-Herz höher schlagen. Ganz zu schweigen von der riesigen Song-Bibliothek, die wirklich für jeden Geschmack etwas bereithält. Judas Priest, Blink-182, The Grateful Dead, Mötley Crüe, da ist für jeden was dabei. Trotzdem bleibt irgendwie der fade Beigeschmack einer Version »Rock Band 1.5«, denn die Neuerungen beim Gameplay halten sich sehr in Grenzen. Die neuen Einzelspieler- und Online-Modi bringen dennoch einiges an Substanz mit. Vor allem fällt das Training leichter und man kann auch Spaß haben, wenn mal gerade keine Kumpels mit abrocken wollen.
Ausgabe:04/09
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test King of Fighters
PS3 Test Lego Harry Potter Die Jahre 5-7 PS3M sagt:
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Grafik _____________
Nette Filtereffekte, etwas maue Grafik |
7 |
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Sound _____________
Rock- und Pop-Bibliothek von A bis Z |
9 |
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Steuerung __________
Bekannt, handlich, spitze |
8 |
URTEIL 7.7/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 4 |
| Sound _____________ | 5 |
| Steuerung __________ | 9 |
URTEIL 7.8 /10
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AUF EINEN BLICK __
Publisher Electronic Arts
Entwickler Harmonix
Preis ab 60
Genre Musik
Spieler 1 - 4
PSN Ja
USK-Freigabe ohne Alterbeschränkung
KURZ UND KNAPP __
Musikalischer Rhythmustest wie beim Vorgängerspiel, allerdings um sinnvolle Features erweitert.

