TEST
Rock Revolution
Revolution gescheitert…
Seit »Guitar Hero« und »Rock Band« wandeln sich unsere Wohnzimmer mehr und mehr zur Showbühne für Nachwuchsmusiker. Mit »Rock Revolution« tritt jetzt auch Konami ins Rampenlicht. Zwar ist Konami mit Titeln wie »Dancing Stage« oder »Guitar Freaks« sozusagen der Begründer des Musikspiel-Genres, doch gegenüber der Konkurrenz muss das neue »Rock Revolution« klein beigeben – soviel vorweg.
Zu spät, zu spät
Wie zu erwarten, soll man auf den Bühnen der Welt dem Publikum ordentlich einzuheizen. Das Gameplay gleicht grundsätzlich dem von »Rock Band«: Vertikal über den Bildschirm laufende Aktionssymbole zeigen an, wann welche Tasten auf dem Instrumente-Controller im Takt gedrückt werden sollen, fertig. Leider verpasst »Rock Revolution« auch sonst jede Chance, einen zu überraschen – und selbst Standards fehlen. Individuelle Musiker-Gestaltung? Eine ordentliche Songliste? Keine Chance. Nur 40 Titel, fast alle nur Cover-Versionen – was soll das? Dabei hätte man sich gerade so geniale Songs wie »Dr. Feelgood« von Mötley Crüe oder »Highway Star« von Deep Purple im Original gewünscht. Zudem hat ein Großteil der Lieder seinen Auftritt schon in anderen Games, so zum Beispiel »Won’t Get Fooled Again« von The Who oder »Run to the Hills« von Iron Maiden. Und Konami bedient sich nicht nur an den Musiktiteln der Konkurrenz, sondern auch an deren Zubehör. »Rock Revolution« wird im Set mit einem nur schlecht verarbeiteten Schlagzeug verkauft, das zudem mit einer unkomfortabel winzigen Bedienfläche nervt. Als Bass- und normale Gitarre kommen die Instrumente von »Guitar Hero« oder »Rock Band« zum Einsatz, sofern vorhanden. Eigenes Gerät gibt es nicht, genauso wenig wie Goldkehlchen-Flair: Mikrofon und Gesangseinlagen werden nicht unterstützt.
Wie zu erwarten, soll man auf den Bühnen der Welt dem Publikum ordentlich einzuheizen. Das Gameplay gleicht grundsätzlich dem von »Rock Band«: Vertikal über den Bildschirm laufende Aktionssymbole zeigen an, wann welche Tasten auf dem Instrumente-Controller im Takt gedrückt werden sollen, fertig. Leider verpasst »Rock Revolution« auch sonst jede Chance, einen zu überraschen – und selbst Standards fehlen. Individuelle Musiker-Gestaltung? Eine ordentliche Songliste? Keine Chance. Nur 40 Titel, fast alle nur Cover-Versionen – was soll das? Dabei hätte man sich gerade so geniale Songs wie »Dr. Feelgood« von Mötley Crüe oder »Highway Star« von Deep Purple im Original gewünscht. Zudem hat ein Großteil der Lieder seinen Auftritt schon in anderen Games, so zum Beispiel »Won’t Get Fooled Again« von The Who oder »Run to the Hills« von Iron Maiden. Und Konami bedient sich nicht nur an den Musiktiteln der Konkurrenz, sondern auch an deren Zubehör. »Rock Revolution« wird im Set mit einem nur schlecht verarbeiteten Schlagzeug verkauft, das zudem mit einer unkomfortabel winzigen Bedienfläche nervt. Als Bass- und normale Gitarre kommen die Instrumente von »Guitar Hero« oder »Rock Band« zum Einsatz, sofern vorhanden. Eigenes Gerät gibt es nicht, genauso wenig wie Goldkehlchen-Flair: Mikrofon und Gesangseinlagen werden nicht unterstützt.
Tristesse statt Rock’n’Roll
Grafisch will Konami augenscheinlich hin zu realistischeren Darstellungen von Musikern und Bühnen. Heraus kommen aber behäbige Animationen und sterile Schauplätze. Es scheint, als wäre das virtuelle Alter Ego ebenso gelangweilt wie man selbst, während man monoton in die Saiten haut. Das Publikum erinnert mit seinen einheitlich-militärischen Bewegungen an Synchron-Sportarten. Und was bitte soll einem im Solo-Karriere-Modus motivieren? Aus einem Album mit sechs Songs müssen mindestens drei Lieder korrekt gespielt werden. Für je drei komplettierte Alben locken neue Auftritte an neuen Schauplätzen. Da sind selbst völlig taktlose Musik-Analphabeten nach wenigen Stunden durch. Mehr Spaß könnte man im Online-Mehrspieler-Modus vermuten. Da das Game in den USA aber seit Verkaufsstart am 15. Oktober 2008 wie Blei in den Regalen liegt, sind die Server leer. Partner für gemeinsame Jam Sessions finden sich kaum.
Was gibt es noch zu sagen? Wer Wert auf ein gutes Musikspiel legt, sollte etwas tiefer in die Tasche und zu »Rock Band« oder »Guitar Hero« greifen. Die haben den Dreh mittlerweile deutlich besser raus.
Grafisch will Konami augenscheinlich hin zu realistischeren Darstellungen von Musikern und Bühnen. Heraus kommen aber behäbige Animationen und sterile Schauplätze. Es scheint, als wäre das virtuelle Alter Ego ebenso gelangweilt wie man selbst, während man monoton in die Saiten haut. Das Publikum erinnert mit seinen einheitlich-militärischen Bewegungen an Synchron-Sportarten. Und was bitte soll einem im Solo-Karriere-Modus motivieren? Aus einem Album mit sechs Songs müssen mindestens drei Lieder korrekt gespielt werden. Für je drei komplettierte Alben locken neue Auftritte an neuen Schauplätzen. Da sind selbst völlig taktlose Musik-Analphabeten nach wenigen Stunden durch. Mehr Spaß könnte man im Online-Mehrspieler-Modus vermuten. Da das Game in den USA aber seit Verkaufsstart am 15. Oktober 2008 wie Blei in den Regalen liegt, sind die Server leer. Partner für gemeinsame Jam Sessions finden sich kaum.
Was gibt es noch zu sagen? Wer Wert auf ein gutes Musikspiel legt, sollte etwas tiefer in die Tasche und zu »Rock Band« oder »Guitar Hero« greifen. Die haben den Dreh mittlerweile deutlich besser raus.
Ausgabe:
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Uncharted 3: Drake's Deception
PS3 Test King of Fighters PS3M sagt:
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Grafik _____________
Öde, spröde und texturarm |
4 |
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Sound _____________
Zu wenig Tracks, zu viele Coverversionen |
3 |
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Steuerung __________
Hauseigenes Drum-Kit total der sch..., mit anderen Gitarren kompatibel |
4 |
URTEIL 4.0/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 0 |
| Sound _____________ | 0 |
| Steuerung __________ | 0 |
URTEIL 0.0 /10
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