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 TEST 

 

Spider-Man: Dimensions

3D war gestern - hier spinnt man 4D!

Na sowas: Marvels populäre Superspinne bekommt es in ihrem neuesten Haudrauf-Game in vier Dimensionen mit Superschurken zu tun. Warum und wieso? Beim Kampf zwischen Spider-Man und dem Superschurken Mysterio geht die ominöse »Tafel der Ordnung und des Chaos« zu Bruch. Nun sind die Splitter über das New York City von heute und weitere Kulissen in drei anderen Dimensionen verteilt. Doch bevor Jäger Kraven, der Außerirdische Carnage und zahlreiche andere Superschurken mit Hilfe des Artefakts noch mehr Unheil anrichten können, tritt Spider-Man auf den Plan – und mit ihm der Spieler. Im Lauf von rund zehn Stunden Spielzeit wechselt Spidey in vier Superhelden-Outfits und bereist in je 30 bis 40 Minuten langen Etappen jene vier Dimensionen, denen ebenso viele Marvel-Comicvarianten als Grundlage dienen.


Geradlinige Action

Das Gameplay unterscheidet sich deutlich von den letzten »Spider-Man«-Games. Eine offene Welt als Kulisse für herrlich freies Schwingen per Spinnenseil? Nein, diesmal fügen sich ein Dutzend Kapitel in Reih und Glied, eine Szene folgt auf die andere. Dadurch entfällt der bisher so ausgeprägte Motivationsschub, der sich aus der Untersuchung der Umgebung nach Hunderten Freispiel-Extras ergibt. Und so verdrischt Amazing Spider-Man im Dschungel böse Buben; macht sich innerhalb des Ultimate-Universums die wuchtige Kampfkraft des Venom-Symbionten zueigen; und schwingt sich per Spinnenseil durch das New York City des Jahres 2099. Hier wie dort sind Massenkämpfe, Verfolgungsszenen und Bosskämpfe prägend; ganz anders jedoch in der Noir-Dimension. Getragen von schicker Schwarzweiß-Grafik im Stil der 30er-Jahre, macht sich Spidey hinterrücks an seine Opfer heran. Das erinnert an »Batman: Arkham Asylum«, wirkt aber weniger großartig, cineastisch und aufregend. Die Zukunfts-Dimension wiederum begeistert mit schönen Augenblicken, etwa wenn sich neonleuchtende Wolkenkratzer kilometerhoch in den Himmel bohren und sich der Spinnenmann von oben herabstürzt – hinein in einen mitreißenden Kampf gegen den Hobgoblin: Freier Fall, Boxkämpfe, Quicktime-Reaktionstests und Perspektivenwechsel fügen sich zu einem spannungsreichen Zehn-Minuten-Duell zusammen.



Gesichtsknochen sortieren

Solche Höhepunkte gibt es einige, aber abseits davon wiederholen sich die Dinge. Im Grunde prügelt man sich meistens durch austauschbare Gegnerhorden, sprich Fußvolk, Macheten-Männlein, Bazooka-Schützen und dergleichen. Schlagen, treten, greifen, hin- und herhuschen, per Spinnensinn Attacken erahnen und geschickt ausweichen, das macht alles einen gut kontrollierbaren Eindruck. Und wenn die Kamera mal in die Ego-Ansicht wechselt, man mit beiden Sticks zuhauen und einem Halunken die Gesichtsknochen neu sortieren kann, dann macht das Laune, klar. Dennoch fehlt es dem Ganzen letztlich an Spieltiefe und Überraschungen. Außerdem wird kaum jemand alle vier Dimensionen gleich gern mögen – und muss folgerichtig die weniger geschätzten Herausforderungen eher unwillig hinter sich bringen. Ein klarer Schwachpunkt des Konzepts.
Ausgabe:
weiter PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
weiter PS3 Test Resident Evil: Operation Raccoon City
weiter PS3 Test Street Fighter X Tekken
PS3M sagt:
Grafik _____________

Nicht umwerfend, aber flüssig und abwechslungsreich

7
Sound _____________

Solide Tonkulisse, schöner Soundtrack

7
Steuerung __________

Eingängig und präzise, Wandkrabbeleien etwas schwammig

7

URTEIL 6.7/10

 

Leserwertung:
Grafik _____________ 7
Sound _____________ 3
Steuerung __________ 7

URTEIL 5.2 /10

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AUF EINEN BLICK __

EAN:

Publisher Activision

Entwickler Beenox

Preis ab 65 Euro

Genre Action

Spieler 1

PSN ja

USK-Freigabe ab 12 Jahren

 

KURZ UND KNAPP __

Haudrauf-Action mit dem Spinnenmann, multipliziert mit vier.

FAQ

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