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Guter Beitrag? 

 

 TEST 

 

Split/Second: Velocity

Geschaffen, um zu rasen und zu zerstören.

Raketen steigen fauchend links und rechts vom Startpunkt gen Himmel. Motoren kreischen, Reifen drehen durch, Rauchwolken vernebeln die Sicht während im Hintergrund Zuschauermengen grölen. Klarer Fall, auch die PSP-Fassung des Arcaderacers »Split/Second: Velocity« setzt auf eine bombastische Präsentation. Gehört sich auch so für eine Reality-TV-Show. Klingt komisch? Lässt sich aber leicht erklären: Eine namenlose Stadt und ein Riesen-TV-Set bilden die Kulisse für die verschiedenen Rennstrecken im Spiel. Um dem Ganzen den nötigen Kick zu verleihen, haben die Show-Erfinder überall Sprengsätze platziert – die du auf Knopfdruck fernzünden kannst. Mit diesen Sprengungen, sogenannten Powerplays, kannst du deinen Gegnern mächtig einheizen, ja, sie sprichwörtlich von der Strecke fegen. Um deine in drei Stufen unterteilte Powerplay-Leiste aufzufüllen, musst du jedoch richtig gut fahren, also driften, Sprünge vollführen und gekonnte Windschattenmanöver ausführen. Lohn der Mühe sind immer wirkungsvollere Sprengungen, die später sogar ganz neue Abkürzungen freibomben oder gar die Streckenführung komplett verändern. Die Schnellstraße mal eben komplett aufreißen und im so zugänglich geworden U-Bahn-Tunnel weiterfahren? Gehört hier zum Tagesgeschäft!


Die totale Kontrolle?

Leider touchiert man aufgrund des hohen Tempos und der teils schwammigen Steuerung oft die Streckenbegrenzung. Auch gehen Drifts trotz guter Gas-Bremse-Dosierung im Gegensatz zum Playstation-3-Bruder weniger gut von der Hand. Überdies lässt sich der Bolide vor allem bei heftigem Powerplay-Einsatz seitens der Gegner nicht mehr richtig auf Kurs bringen, was in Crashs und Zeitverlust resultiert. Anfangs nervig, mit genügend Erfahrung aber in den Griff zu kriegen.
Die Solo-Karriere gestaltet sich abwechslungsreich: Neben dem Staffelmodus warten noch schnelle Rennen sowie diverse Herausforderungen darauf, gemeistert zu werden. Zum Staffelmodus: Dieser untergliedert sich in dreierlei Renntypen: Rennen, Detonator und Eliminator. Rennen ist der klassische Kampf um Platz eins mit sieben KI-Gegnern, im Detonator kämpfst du allein gegen die Zeit während Eliminator schließlich den jeweils Letztplatzierten einer Runde nach Ablauf eines 20 Sekunden-Countdowns aus dem Rennen schmeißt. Feurig!



Mühsam ernährt sich der Rennspieler!
Nicht alle Spielmodi sind von Anfang an verfügbar. So müssen für den Herausforderungs-Modus erst fleißig Punkte gesammelt werden; auch neue Autos und Strecken schaltet man auf diese Weise frei. Dazu kommen Spezialaufträge à la »Zerstöre zehn Fahrzeuge in dieser Folge«, bei denen du die Gegner durch Rammen oder Powerplays aus dem Weg räumt. Bliebe noch der mitreißende Mehrspieler-Modus, der rasante Ad-hoc-Wettrennen in den bereits erwähnten Spielvarianten Rennen und Eliminator ermöglicht. Vor allem hier stellt sich schnell das wohlige »Nur-noch-eine-Runde«-Gefühl ein und auch die bockige Steuerung fällt nicht mehr so ins Gewicht.
Ausgabe:
weiter PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
weiter PS3 Test Resident Evil: Operation Raccoon City
weiter PS3 Test Street Fighter X Tekken
PS3M sagt:
Grafik _____________

Nette Fahrzeugmodelle, explosive Effekte

7
Sound _____________

Motorengeräusche überzeugen, fetziger Soundtrack

8
Steuerung __________

Meist gut beherrschbar, manchmal aber zickig und unpräzise

7

URTEIL 7.9/10

 

Leserwertung:
Grafik _____________ 8
Sound _____________ 8
Steuerung __________ 9

URTEIL 9.1 /10

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AUF EINEN BLICK __

EAN:

Publisher Disney

Preis ca 30 Euro

Genre Arcade-Rennspiel

Spieler 1-4

PSN nein

USK-Freigabe ab 12 Jahren

 

KURZ UND KNAPP __

Pfiffiger Extrem-Raser mit zerstörbarer Umgebung.

FAQ

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www.ps3m.de   www.360-live.de