TEST
Super Stardust Portable
Feuerwerk für die Hosentasche
Seit gut zwei Monaten gibt’s die Hosentaschen-Variante des Zwei-Stick-Shooters »Super Stardust HD« für freundliche acht Euro als PSN-Download. Dabei ist das Game ein alter Bekannter. Denn vor über 15 Jahren erschien der erste Ableger der »Stardust«-Reihe für den Amiga. Haben wir es also mit einer einfachen Portierung zu tun? Nicht ganz, denn wie schon der erste Blick verrät, hat sich Entwickler Housemarque die Mühe gemacht und das Design grunderneuert, das Spielprinzip bleibt dafür unangetastet. Neo-Retro, sozusagen. Kann das klappen? Um das herauszufinden, setzen wir uns in den Raumgleiter und zerschießen fleißig Asteroide und massig Ufos.
Griff nach den Sternen
Das Gameplay ist denkbar einfach: In einem kleinen Raumschiff gilt es, kleine und große Meteoriten, reihenweise Ufos oder andere Kampfschiffe zu zerschmettern. Auf den zweiten Analogstick zur Schussrichtungskontrolle muss man im Gegensatz zur Playstation-3-Fassung bei »Super Stardust Portable« verzichten. Deshalb wird auf die vier Feuertasten zurückgegriffen. Nach etwas Eingewöhnungszeit klappt die Sache erstaunlich gut. Diagonal geschossen wird durch antippen zweier Tasten gleichzeitig; funktioniert prima. Dabei wird zwischen Lasersalven, Feuerpeitschen und Eisschuss gewechselt: Das bringt beim mehrfachen Durchspielen auf höheren Schwierigkeitsgraden eine Prise Taktik rein, erst recht durch die in Kometen versteckten Power-Ups. Zusätzlich gibt’s Superbomben, die alles auf dem Bildschirm wegsprengen, praktisch für brenzlige Situationen. Wer hier allerdings einen Spaziergang auf dem Mond erwartet, wird sich schnell wundern. Reihenweise fliegen Kometen und Bomben zielstrebig auf das Raumschiff zu und versuchen auf Teufel komm raus es zu zerschmettern. Also heißt es stets in Bewegung bleiben und nie anhalten. Verschnaufpausen gibt es somit nur wenige. Nach vier erfolgreichen Levelabschnitten folgt der obligatorische Endgegner. Dieser füllt meistens den halben Bildschirm und versetzt dem Spieler einen Adrenalinstoß. Wer die Taktik allerdings raus hat, kann genüsslich den Endboss schon bald in eine Sternschnuppe verwandeln. Die Endkämpfe motivieren ungemein und treiben einen förmlich durch die Runden – Suchtgefahr!
Weiße Zwerge
Eine Kleinigkeit hätten wir dann doch zu meckern: Allzu viele Gegnervarianten gibt's nicht, und die fünf Planeten beziehungsweise Hintergrundkulissen unterscheiden sich fast nur farblich. Das könnte Grafikfetischisten etwas stören. Tatsächlich hat man nach rund zwei Stunden alles Wesentliche gesehen und auch den PSP-exklusiven »Einschlag«-Modus freigespielt. Aber stört das? Nicht die Bohne, zumindest wenn man eingefleischter Highscore-Jäger ist. Schließlich versteht sich »Super Stardust Portable« als reines Highscore-Game. Natürlich gehört es zum guten Ton, die Höchstpunktzahl über PSN auf eine Online-Liste hochzuladen. Was das bringt? Der Vergleich mit anderen Spielern regt immer wieder zum erneuten Ballern an. Vielleicht kann man eben doch noch dem anderen den Rang ablaufen. Dazu die Feinheiten der sich ständig verändernden Angriffswellen kennen lernen, die Bossgegner zähmen, sich von der Elektro-Musik mitreißen lassen – das fetzt!
Griff nach den Sternen
Das Gameplay ist denkbar einfach: In einem kleinen Raumschiff gilt es, kleine und große Meteoriten, reihenweise Ufos oder andere Kampfschiffe zu zerschmettern. Auf den zweiten Analogstick zur Schussrichtungskontrolle muss man im Gegensatz zur Playstation-3-Fassung bei »Super Stardust Portable« verzichten. Deshalb wird auf die vier Feuertasten zurückgegriffen. Nach etwas Eingewöhnungszeit klappt die Sache erstaunlich gut. Diagonal geschossen wird durch antippen zweier Tasten gleichzeitig; funktioniert prima. Dabei wird zwischen Lasersalven, Feuerpeitschen und Eisschuss gewechselt: Das bringt beim mehrfachen Durchspielen auf höheren Schwierigkeitsgraden eine Prise Taktik rein, erst recht durch die in Kometen versteckten Power-Ups. Zusätzlich gibt’s Superbomben, die alles auf dem Bildschirm wegsprengen, praktisch für brenzlige Situationen. Wer hier allerdings einen Spaziergang auf dem Mond erwartet, wird sich schnell wundern. Reihenweise fliegen Kometen und Bomben zielstrebig auf das Raumschiff zu und versuchen auf Teufel komm raus es zu zerschmettern. Also heißt es stets in Bewegung bleiben und nie anhalten. Verschnaufpausen gibt es somit nur wenige. Nach vier erfolgreichen Levelabschnitten folgt der obligatorische Endgegner. Dieser füllt meistens den halben Bildschirm und versetzt dem Spieler einen Adrenalinstoß. Wer die Taktik allerdings raus hat, kann genüsslich den Endboss schon bald in eine Sternschnuppe verwandeln. Die Endkämpfe motivieren ungemein und treiben einen förmlich durch die Runden – Suchtgefahr!
Weiße Zwerge
Eine Kleinigkeit hätten wir dann doch zu meckern: Allzu viele Gegnervarianten gibt's nicht, und die fünf Planeten beziehungsweise Hintergrundkulissen unterscheiden sich fast nur farblich. Das könnte Grafikfetischisten etwas stören. Tatsächlich hat man nach rund zwei Stunden alles Wesentliche gesehen und auch den PSP-exklusiven »Einschlag«-Modus freigespielt. Aber stört das? Nicht die Bohne, zumindest wenn man eingefleischter Highscore-Jäger ist. Schließlich versteht sich »Super Stardust Portable« als reines Highscore-Game. Natürlich gehört es zum guten Ton, die Höchstpunktzahl über PSN auf eine Online-Liste hochzuladen. Was das bringt? Der Vergleich mit anderen Spielern regt immer wieder zum erneuten Ballern an. Vielleicht kann man eben doch noch dem anderen den Rang ablaufen. Dazu die Feinheiten der sich ständig verändernden Angriffswellen kennen lernen, die Bossgegner zähmen, sich von der Elektro-Musik mitreißen lassen – das fetzt!
Ausgabe:02/09
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Uncharted 3: Drake's Deception
PS3 Test King of Fighters PS3M sagt:
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Grafik _____________
Farbenfrohe und explosive Effekte |
8 |
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Sound _____________
Bombige Töne, angenehmer Elektro-Sound |
8 |
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Steuerung __________
Übungsbedürftig, aber gut durchdacht |
7 |
URTEIL 8.1/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 8 |
| Sound _____________ | 8 |
| Steuerung __________ | 6 |
URTEIL 8.0 /10
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AUF EINEN BLICK __
Publisher Sony
Entwickler Housemarque Games
Preis 7,99 Euro
Genre Shoot 'em Up
Spieler 1
PSN Nein
USK-Freigabe ohne Alterbeschränkung
KURZ UND KNAPP __
Grandioses Remake des alten Amiga-Klassikers


