TEST
Tomb Raider Underworld
Das neue »Tomb Raider« macht so ziemlich alles richtig: Richard Löwenstein über ein großartiges Comeback von Lara Croft.
So wie in ihrem neuen Action-Abenteuer hat sich Lara Croft noch nie gezeigt: schmutzig und dreckig, sexy und kurvig, und alles andere als unbescheiden. »Mit diesem Hammer muss ich einen Gott töten«, so unterstreicht die selbstbewusste Schatzjägerin ungefähr bei Spielmitte ihre Ziele; zu einem Zeitpunkt, da sich die Nebel der Unwissenheit langsam zu lichten und des Rätsels Lösung sichtbar zu werden beginnt. Ja, ganz zweifellos fängt Lara Crofts achtes Abenteuer nebulös und rätselhaft an. Gleich in den ersten Sekunden wird Laras Herrenhaus Croft Mansion Raub der Flammen – ein Opfer einer unglaublichen Feuersbrunst. Lara selbst ist im Gebäude gefangen, berstende Wände und glühendes Gemäuer rundherum, der Boden stürzt ein, die Wände speien Hitze. Die Flucht beginnt als etwa fünf Minuten lange Jagdszene; als Einstiegstraining für Sprints und Sprünge, Reaktion und Auffassungsgabe. »Aber wirklich eine prima Steuerung«, attestiert Christian Liebl, der das Game als Lesertester einen Nachmittag lang probegespielt hat.
Ja, diese kurze Passage komprimiert das Wesentliche an »Tomb Raider« auf wenige Augenblicke: rennen und springen, hangeln und klettern, reagieren und aktivieren, Schalter finden und Türen öffnen, alles in Sekundenschnelle. Kenner der Reihe werden das locker bewältigen, doch für Einsteiger könnte das Ganze einen Tick zu anspruchsvoll und schwer durchschaubar sein. Wer nicht weiß, dass Lara mitten im Sprung Mauerkanten erfassen und sich Kraft ihrer Arme und Hände über berstendes Gemäuer hangeln kann, wird sich erst zurechtfinden müssen.
Doch man darf unterstellen, dass auch mit Lara Croft bisher noch nicht in Kontakt gekommene Gamer nach einigen Minuten das erste Etappen-Ziel erreichen werden. Bleibt die Frage: Warum muss Lara vor den Flammen fliehen? Wie kommt es, dass ein dem Titelbild hinterlegtes Einstiegs-Video –unaufgefordert, muss man leider sagen – eine Figur als Brandstifter entlarvt, von der man dies nicht erwartet hätte? Wie kann es sein, dass nach geglückter Flucht ein alter Freund und jahrelanger Wegbegleiter ebenso überraschend das Feuer auf Lara eröffnet? Es sind diese unerwarteten Momente, die Neugier wecken. Das Spiel wirft anfangs viele Fragen auf, liefert die Antworten aber nur zögerlich. Erst nach rund fünf bis sieben Stunden kommt Licht ins Dunkel, je nach Spielweise. Weitere vier bis sechs Stunden später rückt das Finale in Sichtweite.
[...weiter geht's im Heft]
In Ausgabe 12/08 erfährst du außerdem...
- Was es sonst noch neues zu entdecken gibt
- Was der neuste Teil besser als seine Vorgänger
- Was die neue Grafik-Engine hergibt
- Wie die Story sich gibt
Ja, diese kurze Passage komprimiert das Wesentliche an »Tomb Raider« auf wenige Augenblicke: rennen und springen, hangeln und klettern, reagieren und aktivieren, Schalter finden und Türen öffnen, alles in Sekundenschnelle. Kenner der Reihe werden das locker bewältigen, doch für Einsteiger könnte das Ganze einen Tick zu anspruchsvoll und schwer durchschaubar sein. Wer nicht weiß, dass Lara mitten im Sprung Mauerkanten erfassen und sich Kraft ihrer Arme und Hände über berstendes Gemäuer hangeln kann, wird sich erst zurechtfinden müssen.
Doch man darf unterstellen, dass auch mit Lara Croft bisher noch nicht in Kontakt gekommene Gamer nach einigen Minuten das erste Etappen-Ziel erreichen werden. Bleibt die Frage: Warum muss Lara vor den Flammen fliehen? Wie kommt es, dass ein dem Titelbild hinterlegtes Einstiegs-Video –unaufgefordert, muss man leider sagen – eine Figur als Brandstifter entlarvt, von der man dies nicht erwartet hätte? Wie kann es sein, dass nach geglückter Flucht ein alter Freund und jahrelanger Wegbegleiter ebenso überraschend das Feuer auf Lara eröffnet? Es sind diese unerwarteten Momente, die Neugier wecken. Das Spiel wirft anfangs viele Fragen auf, liefert die Antworten aber nur zögerlich. Erst nach rund fünf bis sieben Stunden kommt Licht ins Dunkel, je nach Spielweise. Weitere vier bis sechs Stunden später rückt das Finale in Sichtweite.
[...weiter geht's im Heft]
In Ausgabe 12/08 erfährst du außerdem...
- Was es sonst noch neues zu entdecken gibt
- Was der neuste Teil besser als seine Vorgänger
- Was die neue Grafik-Engine hergibt
- Wie die Story sich gibt
Ausgabe:
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test Resident Evil: Operation Raccoon City
PS3 Test Street Fighter X Tekken PS3M sagt:
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Grafik _____________
Unfassbare Kulissen, wundervolle Animation |
9 |
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Sound _____________
Tolles Orchester, ordentliche Effekte, top Synchro |
8 |
|
Steuerung __________
Handlich, durchdacht, nur in Menüs etwas hakelig |
8 |
URTEIL 8.9/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 8 |
| Sound _____________ | 8 |
| Steuerung __________ | 7 |
URTEIL 8.3 /10
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AUF EINEN BLICK __
Publisher Eidos
Entwickler Crystal Dynamics
Preis ab 60 Euro
Genre Action-Abenteuer
Spieler 1
PSN Ja
USK-Freigabe ab 12 Jahren
KURZ UND KNAPP __
Technisch, handwerklich und vom Design her wunderbar ausgeführtes Action-Abenteuer.


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