TEST
UFC Undisputed 2010
Passt wie die Faust auf's Auge
Als THQs Kampfsport-Spektakel am 22. Mai 2009 das Licht der Welt erblickt, ahnte noch niemand, welch gigantischer Erfolg dem fabelhaft inszenierten Projekt beschert sein würde. Mittlerweile ist die virtuelle Umsetzung des Ultimate Fighting Championship, also desjenigen Turniers, welches Kämpfer unterschiedlichster Kampfsport-Disziplinen gegeneinander antreten lässt, eine feste Größe im Genre. Ja, sogar so populär, dass selbst EA Sports wenig später ein ganz eigenes Spiel zu eben diesem Thema ankündigt. Doch was kann es nun, das erste Versions-Update der Serie?
Bei genauem Hinsehen eine ganze Menge. Allein das Kampfsystem wurde in sechs Bereichen überarbeitet. »UFC 2010« führt zahlreiche neue Kontermanöver ein; gibt dem Spieler ein viel dynamischeres Kombo-System an die Hand; ermöglicht es den Kombattanten erstmals, mit dem Käfig zu interagieren; stellt neue Angriff- und Defensiv-Aktionen bei den Submissions, also bei den Aufgabemanövern vor; erweitert die spielerischen Möglichkeiten wenn sich zwei Kämpfer im Schwitzkasten haben.
Außerdem legt es noch mehr Wert darauf, mit welcher Körperhaltung man einen Schlag ausführt. Neulinge werden diese Unterschiede nicht bemerken, Kenner der 2009er-Version dagegen schon. Und sie werden begeistert sein! Beiden Lagern sei gleichwohl der Traingsmodus nahegelegt, der die komplexe, aber stets logisch aufgebaute Steuerung haarklein erklärt – nicht so pfiffig wie ein »Skate 3« das tut, aber dennoch mit hohem Lerneffekt.

Bessere Karriere
Weiter geht’s mit 59 zusätzlichen Athleten und sinnvollen Verbesserungen beim Karrieremodus, der nun zum Beispiel nicht mehr nur eine Zeitspanne von sieben sondern zwölf virtuellen Jahren abdeckt. Nett: Mit steigender Spieldauer zeigen Kämpfer Alterserscheinungen, sprich ihre Werte verschlechtern sich. Wohl dem, der fleißig trainiert! Ebenfalls neu: die Amateuer-Liga sowie vielfältigere Möglichkeiten, in einem Trainingscamp neue Manöver zu lernen.
Hinzu kommen unzähligen Verbesserungen am Charakter-Editor: mehr gesprochene Namen für den Selbstbau-Kämpfer, einfachere Platzierung von Tatoos, dutzende andere Optimierungen und die Freiheit, unterschiedlichste Kampfstile nach Lust und Laune zu kombinieren. Obendrauf spendieren die Entwickler drei neu Spielmodi: Titelkampf, Titelverteidigung und den Turniermodus für 16 Spieler.

Online Overkill
Auf PSN werden sogenannte Fight Camps, sozusagen Clans für Kampfsportler, eingeführt. Ferner kann jeder Spieler nun die Daten aktuell stattfindender UFC-Veranstaltungen herunterladen und als »Event« nachspielen. Umgekehrt darf man selbst Events erstellen und hochladen. Ob all das fesselt? Liebhaber der Sportart auf jeden Fall. Auch wer »Fight Night« oder »Don King Boxing« mochte, leckt schnell Blut, denn Grafik und Spieltiefe stimmen.
Alle anderen sollten sich auf eine recht zähe Einarbeitungsphase gefasst machen. Diese überwunden, läuft der Titel dann aber zu Hochform auf und man sieht gerne mal über Wiederholungen bei den Kommentaren und nervige Ladezeiten hinweg.
Außerdem legt es noch mehr Wert darauf, mit welcher Körperhaltung man einen Schlag ausführt. Neulinge werden diese Unterschiede nicht bemerken, Kenner der 2009er-Version dagegen schon. Und sie werden begeistert sein! Beiden Lagern sei gleichwohl der Traingsmodus nahegelegt, der die komplexe, aber stets logisch aufgebaute Steuerung haarklein erklärt – nicht so pfiffig wie ein »Skate 3« das tut, aber dennoch mit hohem Lerneffekt.

Bessere Karriere
Weiter geht’s mit 59 zusätzlichen Athleten und sinnvollen Verbesserungen beim Karrieremodus, der nun zum Beispiel nicht mehr nur eine Zeitspanne von sieben sondern zwölf virtuellen Jahren abdeckt. Nett: Mit steigender Spieldauer zeigen Kämpfer Alterserscheinungen, sprich ihre Werte verschlechtern sich. Wohl dem, der fleißig trainiert! Ebenfalls neu: die Amateuer-Liga sowie vielfältigere Möglichkeiten, in einem Trainingscamp neue Manöver zu lernen.
Hinzu kommen unzähligen Verbesserungen am Charakter-Editor: mehr gesprochene Namen für den Selbstbau-Kämpfer, einfachere Platzierung von Tatoos, dutzende andere Optimierungen und die Freiheit, unterschiedlichste Kampfstile nach Lust und Laune zu kombinieren. Obendrauf spendieren die Entwickler drei neu Spielmodi: Titelkampf, Titelverteidigung und den Turniermodus für 16 Spieler.

Online Overkill
Auf PSN werden sogenannte Fight Camps, sozusagen Clans für Kampfsportler, eingeführt. Ferner kann jeder Spieler nun die Daten aktuell stattfindender UFC-Veranstaltungen herunterladen und als »Event« nachspielen. Umgekehrt darf man selbst Events erstellen und hochladen. Ob all das fesselt? Liebhaber der Sportart auf jeden Fall. Auch wer »Fight Night« oder »Don King Boxing« mochte, leckt schnell Blut, denn Grafik und Spieltiefe stimmen.
Alle anderen sollten sich auf eine recht zähe Einarbeitungsphase gefasst machen. Diese überwunden, läuft der Titel dann aber zu Hochform auf und man sieht gerne mal über Wiederholungen bei den Kommentaren und nervige Ladezeiten hinweg.
Ausgabe:06/10
PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
PS3 Test King of Fighters
PS3 Test Lego Harry Potter Die Jahre 5-7 PS3M sagt:
|
Grafik _____________
Tolle Animationen, fiese Platzwunden, detaillierte Kämpfer |
8 |
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Sound _____________
Prickelnde Fangesänge, treffender Kommentar, leider nur auf Englisch |
8 |
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Steuerung __________
Logisch aufgebaut, allerdings ist der Trainingsmodus Pflichtprogramm |
8 |
URTEIL 8.3/10
Leserwertung:
| Grafik _____________ | 9 |
| Sound _____________ | 8 |
| Steuerung __________ | 8 |
URTEIL 8.7 /10
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