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Guter Beitrag? 

 

 TEST 

 

Dissidia: Final Fantasy

Hau weg das Mana…

Ein neues Rollenspiel? Nicht ganz. »Dissidia« ist vielmehr eine Mischung aus »Dragonball« und »Soul Calibur«. Will heißen: Eine Arena, zwei Kämpfer, die sich gegenseitig im Millisekundentakt mit Schwert und Zauberspruch aus der Verfolgerperspektive eins auf die Nase geben, bis einer fällt. Ein klassischer Genre-Vertreter also? Fast. Denn der Beiname »Final Fantasy« verweist auf rollenspielähnliche Elemente.

Die oberflächliche Geschichte des Story-Modus' gewinnt allerdings keinen Preis. Im schicken, zehnminütigen Intro erzählt das Spiel von den beiden Göttern Cosmos und Chaos, die für ihre Streitereien jeweils zehn namhafte Krieger aufs Schlachtfeld schicken, darunter Squall, Tidus und Sephiroth. Vor allem die 3D-Grafik ist die Stärke von »Dissidia«: Seien es die zwanzig abwechslungsreichen Kulissen oder die effektvollen Zaubersprüche und Kampfanimationen das Auge bekommt hier ein stets flüssiges Grafikfeuerwerk zu sehen.
Etwas komplex wirkt anfangs das Gameplay: Die Angriffstärke hängt vor allem vom Mut-Punktewert ab, der mit jedem erfolgreichen Angriff per Kreis-Taste steigt, durch eingesteckte Treffer wiederum sinkt. Fällt die Zahl auf Null, gerät die Figur in den Demoralisiert-Zustand – hier wirkt jeder Treffer kritisch. Braucht ein wenig Eingewöhnung, funktioniert dann aber angenehm flüssig. Zwischendrin lockern Quick-Time-Events das Geschehen auf. Zur KI: Die gibt sich anfangs noch gemäßigt, kloppt den Spieler in höheren Schwierigkeitsgraden jedoch mit gut platzierten Kombos schnell in Grund und Boden. Gegner studieren, Konter üben und Spezialattacken auswendig lernen ist deshalb essentiell. Ebenfalls von Nöten ist das Aufrüsten des Charakters mit Erfahrungspunkten und neuer Ausrüstung. Neue Waffen, Rüstungen und Zaubersprüche lassen sich mit bei Kämpfen gefundenen Einzelteilen schmieden. Die Jagd danach ist nicht nur motivierend, sondern macht auch ungemein süchtig – auch noch nach 30 Stunden. Die braucht es auch locker, bis man die Bestandteile für Oberklassen-Gegenstände wie das Genji-Katana zusammen hat.
Danach empfiehlt sich eine Partie gegen einen Freund im Ad-hoc-Modus, um den aufgemotzten Charakter gleich unter Beweis zu stellen. Spieler, die einfach mal schnell eine Runde losmetzeln möchten, dürfen sich freuen: Die europäische Version enthält im Gegensatz zur japanischen einen Arcade-Modus, bei dem sofort alle Charaktere und Level freigeschaltet sind – löblich.

Trotz all dieser interessanten Features dürfte »Dissidia« die Lager spalten. Wer noch nie etwas mit »Final Fantasy« anfangen konnte, wird auch hiermit nicht glücklich. Der durch das Spiel komplett durchgezogene Mangastil und die umfangreiche Item-Jagd könnten so manch Beat-‘em-Up-Fan abschrecken. Die anderen erhalten mit »Dissida« aber eines der besten PSP-Spiele des Jahres.
Moritz Wanke
Ausgabe:
weiter PS3 Test Call of Duty Modern Warfare 2
weiter PS3 Test Uncharted 3: Drake's Deception
weiter PS3 Test King of Fighters
PS3M sagt:
Grafik _____________

Effektreich, detailliert und stilsicher

8
Sound _____________

Typischer Japano-Soundtrack mit kräftigen Beats

8
Steuerung __________

Eingängig und präzise

8

URTEIL 8.2/10

 

Leserwertung:
Grafik _____________ 8
Sound _____________ 8
Steuerung __________ 7

URTEIL 7.4 /10

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AUF EINEN BLICK __

EAN:

Publisher Square Enix

Entwickler Square Enix

Preis ab 35 Euro

Genre Beat 'em Up

Spieler 1- 2

PSN Ja

USK-Freigabe ab 12 Jahren

 

KURZ UND KNAPP __

Genre-untypisch umfangreich mit teilweise frustrierendem Schwierigkeitsgrad

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